Handball: GWD Minden siegt beim Heimturnier/TuS N-Lübbecke Dritter

GWD holt den Cup, TuS trifft mit dem Torhüter

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Sprungstark: Lübbeckes Neuzugang Benjamin Herth gelangen im Spiel um Platz drei sechs Treffer. Im Angriffsspiel hat das Team von Goran Suton allerdings noch Luft nach oben.

Minden - Von Andreas Gerth. Der letzte Sieg datierte aus dem Jahre 2008. Es war also wieder einmal an der Zeit, dass sich GWD Minden beim Casino-Merkur-Spielothek-Cup nicht nur mit der Rolle des Gastgebers zufrieden gibt, sondern auch sportlich in den Vordergrund spielt. Mit einem 33:28-Endspielerfolg am Samstagabend in der Mindener Kampa-Halle gegen den Erstligisten TBV Lemgo holte sich GWD den Cup und setzte damit vor eigenem Publikum eine Duftmarke für die bevorstehende Saison in der 2. Handball-Bundesliga, an deren Ende die Rückkehr in die erste Liga stehen soll.

Die Grün-Weißen ließen dem TBV Lemgo im Endspiel kaum eine Chance und gewannen verdient mit 33:28 (17:13). GWD war die Mannschaft, die den größeren Druck erzeugte und nach einer Viertelstunde zum 9:5 vorlegte. Die etwa 1000 Zuschauer bekamen eine ordentliche Vorstellung der Hausherren geboten. Das Spiel der Grün-Weißen wirkte ideenreich und variabel. In der Abwehr griff Trainer Frank Carstens über weite Strecken auf eine funktionierende 6:0-Deckung zurück. Im Duell der Torhüter hatte Gerrie Eijlers gegenüber Jonas Maier vom TBV die Nase vorn. Die 17:13-Pausenführung war die logische Folge.

In der Halbzeit mischte Frank Carstens seine Mannschaft ordentlich durch. Christoffer Rambo, Sören Südmeier und Nenad Bilbija übernahmen die Rückraumpositionen. Kim Sonne löste Eijlers im Tor ab, Nils Torbrügge übernahm am Kreis. Auch in dieser Konstellation lief das GWD-Spiel gut. Am Ende gab es sogar Standing Ovations für das GWD-Team, das mit dieser Vorstellung Lust auf die Saison in der 2. Handball-Bundesliga machte.

Nach dem Sieg im Vorjahr musste der TuS N-Lübbecke beim Heimturnier diesmal mit Platz drei vorlieb nehmen. Den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale hatten die Lübbecker am späten Freitagabend in eigener Halle mit einer Niederlage gegen den TBV Lemgo verpasst. Dafür revanchierte sich das Team von Goran Suton im Spiel um Platz drei mit einem souveränen Erfolg gegen den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen.

„Abwehr hat gut

funktioniert“

Schon in der ersten Halbzeit setzten sich die Lübbecker über 4:0 und 8:2 zur 17:13-Halbzeitführung ab. „Die Führung mit fünf bis sechs Toren zu Beginn des Spiels hat die Spannung etwas herausgenommen. Die Abwehr hat über weite Strecken bei lediglich 21 Gegentoren gut funktioniert. Jedoch fehlt uns noch die Abstimmung im Angriff“, analysierte Goran Suton.

Gelungener Höhepunkt des Lübbecker Auftritts im Spiel gegen Nordhorn war ein Torerfolg von Torhüter Matevz Skok, der in der zweiten Halbzeit Kapitän Nikola Blazicko zwischen den Pfosten ablöste. Der Neuzugang versenkte einen Weitwurf und wurde von seinen Mitspielern gefeiert.

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