Handball-Männer des TuS Wehe Außenseiter beim TuS Brake

Den Kopf frei pusten

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Matthias Clemens (am Ball) und seine Mitspieler vom TuS Wehe verloren das Hinspiel gegen Brake nur knapp.

Wehe - Von Maik Hanke. Frust und Ratlosigkeit. Marcel Ihlenfeld, Trainer der Handball-Männer des TuS Wehe, muss zugeben, dass sich beides nach der 21:32-Klatsche gegen den TV Sachsenroß Hille am vergangenen Wochenende in die Mannschaft eingeschlichen haben. Der Schock sitzt noch immer tief. Im Abstiegskampf der Landesliga kommt das Auswärtsspiel am Sonntag beim Tabellenzweiten TuS Brake jetzt eher ungelegen.

„Wir gehen leider nicht sonderlich gestärkt ins Spiel“, sagt Ihlenfeld. Alles andere als eine Niederlage traut dem Tabellenzwölften derzeit keiner zu. Ihlenfeld sagt, die Erwartungen für dieses Spiel sind so niedrig, dass man wiederum eigentlich nur gewinnen könne. Vielleicht ist diese Außenseiterrolle gar nicht schlecht, überlegt der Trainer, vielleicht könne seine Mannschaft so befreiter ans Spiel herangehen.

Ihlenfeld erwartet, auch wenn er besser keine Punkte einplant, zumindest, dass seine Mannschaft wieder eine veränderte Haltung an den Tag legt. Seine Mannschaft soll sich den Kopf frei pusten, den Spaß am Handball finden und daran, den Favoriten ein wenig zu ärgern.

Dass Brake grundsätzlich schlagbar ist, weiß Ihlenfeld noch aus dem Hinspiel. Da hatte Wehe zwar verloren, allerdings mit nur einem Tor Unterschied – 31:32.

Am Sonntag sei es das Ziel, den Gegner robust zu decken und ihm die Lust am Spiel zu nehmen. Nur aus einer stabilen Defensive heraus habe man eine Chance. Und je länger das Spiel eng bleibt, desto größer wird der Druck auf den Favoriten, sagt Ihlenfeld.

Die personelle Situation bleibt bei den Wehern allerdings mehr als angespannt. Höchstwahrscheinlich fallen Julian Hodde (Grippe) und Steffen Lohmeier (Rückenprobleme) aus. Außerdem fehlt Armin Hensel wegen eines privaten Termins.

Dass die Trainingsbeteiligung seiner Mannschaft zurzeit eher mäßig ist, konnte Marcel Ihlenfeld nicht von der Hand weisen. „Aber ich will da niemandem einen Vorwurf machen.“ In seiner Mannschaft spielen viele Studenten, die Prüfungsphase beginnt jetzt und bedeutet eine zusätzliche Belastung.

„Ich schiele ein wenig auf Mitte Februar, wenn die Semesterferien langsam losgehen“, hofft Ihlenfeld auf Besserung. Dann hätten die Spieler wieder mehr Zeit, und man könne mal einige Wochen am Stück vernünftig trainieren.

Der komplette Gegenentwurf zu den Männern sind zurzeit die Weher Frauen. Der Aufsteiger mischt die Landesliga nach Belieben auf, besiegte am vergangenen Wochenende sogar den Tabellenführer HSG Rietberg-Mastholte mit 24:22.

Für die Mannschaft von Trainer Tobias Lintelmann geht es am Sonntag (Anwurf 16 Uhr) zur TSG Altenhagen-Heepen, zurzeit Tabellenneunter. Dort wäre alles andere als ein Sieg eine Überraschung.

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