Handball: Kreisläufer Frank Loke bricht sich Handgelenk – OP und lange Pause

Testspielsieg mit Folgen

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Frank Loke (l.) hält sich das linke Handgelenk und scheint es schon zu ahnen. Die Erstversorgung übernahm Physiotherapeutin Athina Tsiamitrou.

Espelkamp/Lübbecke - Der 33:21-Phyrrussieg am Mittwochabend in der Espelkamper Rundturnhalle im Testspiel gegen Zweitligist Eintracht Hildesheim hat schmerzhafte Folgen für Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke. Kreisläufer Frank Loke hat sich verletzt und droht nun langfristig auszufallen.

Die Verletzung, die sich der Norweger am Mittwoch bei einem Zusammenprall mit Mitspieler Drago Vukovic zugezogen hat, ist so schwer wie befürchtet. Der 34-jährige Kreisläufer hat einen Bruch des linken Handgelenks davon getragen und wird nun mindestens mehrere Wochen ausfallen.

Am Donnerstagabend bestätigte sich die Schwere der Handverletzung bei einer Untersuchung in Bielefeld. Anfang der kommenden Woche muss sich Loke einer Operation unterziehen. Wie lange er dem TuS N-Lübbecke fehlen wird, ist noch nicht genau abzusehen. Es wird jedoch mehrere Wochen, vielleicht Monate dauern, ehe der frühere Nationalspieler wieder belastbar ist.

Entsprechend nebensächlich war am Mittwochabend unter dem Strich das Testspiel gegen Hildesheim, das die Lübbecker vor den rund 200 Zuschauern in der Espelkamper Rundturnhalle von Beginn an dominierten. Trainer Dirk Beuchler blieb wie schon bei den Erfolgen gegen Hamm und Nordhorn-Lingen seiner Linie treu und setzte in jeder Halbzeit jeweils eine Formation ein. So kamen in Durchgang eins Malte Semisch, Ramon Tauabo, Jens Schöngarth, Niclas Pieczkowski, Christian Dissinger, Christian Klimek und Tim Remer zum Einsatz, ehe der TuS-Coach zur zweiten Hälfte das Team tauschte. Nach der Verletzung von Frank Loke musste Christian Klimek zurück aufs Feld – sicherlich ein Fingerzeig darauf, dass der Neuzugang als einziger verbliebener Kreisläufer im Kader nun verstärkt in den Fokus rücken wird.

Dagegen veränderte der TuS seine Abwehr von der klassischen 6:0 in den ersten beiden Partien hin zu einer 5:1-Deckung, in der erst Tim Remer und in den zweiten 30 Minuten Max Schubert auf der vorgezogenen Position agierten. „Wir haben diese Deckung seit Beginn der Woche trainiert und es hat jetzt im Spiel auch über weite Strecken sehr gut geklappt”, stellte Dirk Beuchler nach der Begegnung, die von der Nachwuchsabteilung JSG NSM-Nettelstedt ausgerichtet wurde, zufrieden fest.

Aufstellung: Blazicko (2. Hz.), Semisch (1. Hz.); Løke, Vukovic (1), Langhans (4), Tauabo (6/2), Pieczkowski (3), Pajovic (2), Wöss (2), Dissinger (3), Schubert (4/2), Schöngarth, Klimek (5), Remer (3).

ag/fbr

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