Handball-Bundesliga: TuS will in Göppingen letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen

Aus eigener Kraft entscheiden

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Emotional: Für Maximilian Schubert steht am Samstag mit dem TuS in Göppingen ein besonderes Spiel an.

Lübbecke - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Deshalb gibt es bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke vier Spiele vor Saisonende noch keine Entwarnung. „Rechnerisch ist der Klassenerhalt noch nicht perfekt. Deshalb müssen wir in Göppingen alles geben und die entscheidenden Punkte holen“, fordert Teammanager Zlatko Feric vor dem Auswärtsspiel am Samstagabend in der EWS-Arena (Anwurf 20.15 Uhr).

Bereits am heutigen Freitag machen sich Mannschaft und Trainer auf den Weg nach Süddeutschland. Das unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der man beim Tabellenzwölften das viertletzte Saisonspiel in Angriff nimmt. „Wir wollen es entscheiden, und zwar aus eigener Kraft und möglichst schnell“, betont Trainer Sead Hasanefendic.

Den ersten Matchball zum Klassenerhalt haben er und seine Mannen vor der Länderspielpause im Heimspiel gegen Balingen vergeben. Die Partie ging mit 30:33 verloren und bedeutete die erste Niederlage unter der Regie Hasanefendic'. „An das Spiel möchte ich mich nicht mehr erinnern“, winkt der ehrgeizige Kroate ab. Er blickt lieber nach vorn: „Wir treffen in Göppingen auf eine sehr gute Mannschaft. Doch ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Chance haben. Ziel ist es, mit weißer Weste nach Hause zu fahren.“

Seinem Spieler Maximilian Schubert beschert das Spiel in Göppingen eine Rückkehr zu seinem früheren Verein. „Ich habe noch einen guten Draht zu Manu Späth und Dragos Oprea, über sie versuche ich nützliche Informationen für uns heraus zu bekommen“, lacht Schubert. Der 25-jährige, gebürtige Wiesbadener verlässt den TuS nach dieser Saison und wechselt zur SG Groß-Bieberau in die dritte Liga. Vorher will der Linksaußen den Klassenerhalt mit Lübbecke perfekt machen. „Wenn wir hart in der Abwehr spielen, wird Göppingen schnell merken, dass es für sie nicht einfach wird. Wir werden jedenfalls kein Spiel herschenken und uns auf andere verlassen“, kündigt Schubert an.

Beim 29:27-Erfolg im Hinspiel war Maximilian Schubert verletzungsbedingt nur Zuschauer. Seinerzeit war es der Abend von Christian Dissinger, der den Göppinger Torhütern Marinovic und Prost nicht weniger als zehn Treffer einschenkte. „Das war eines unserer besten Saisonspiele. So eine Leistung brauchen wir jetzt auch am Samstag“, so der Linksaußen vor der Rückkehr nach Göppingen.

ag

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