Handball-Bundesliga: TuS-Trainer Goran Suton vor „Endspiel“ gegen Leipzig

„Nichts anderes als ein Sieg zählt“

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Volle Pulle oder doch schon Flasche leer? Nach 0:20-Punkten dürfte für TuS N-Lübbeckes Trainer Goran Suton das Heimspiel gegen Leipzig Endspielcharakter besitzen. „Nichts anderes als ein Sieg zählt“, sagt der Kroate.

Lübbecke - Goran Suton weiß, wie es geht. Als früherer Trainer der HG Saarlouis feierte der Kroate einige Siege gegen den SC Leipzig. Das allerdings war in der 2. Bundesliga, die dem Tabellenletzten der ersten Liga TuS N-Lübbecke droht, wenn dieser seinen Negativlauf von 0:20-Punkten nicht schleunigst stoppt. Vor dem für Verein und Trainer wegweisenden Heimspiel heute Abend in der Merkur-Arena gegen den mit 9:9-Punkten sehr gut gestarteten Aufsteiger SC DHfK Leipzig (Anwurf 19 Uhr) stellte sich Goran Suton den Fragen von Sportredakteur Andreas Gerth.

Herr Suton, warum gewinnt ihre Mannschaft nach zuvor zehn Niederlagen am Samstag ihr erstes Spiel ?

Suton: Weil es an der Zeit ist. Mein Gefühl sagt mir, dass wir am Samstag den ersten Sieg holen werden.

Am vergangenen Sonntag beim 29:34 in Hamburg war der TuS dicht dran. Haben Sie die Enttäuschung darüber mittlerweile in Zuversicht verwandeln können ?

Suton: Trotz der Niederlage hat die Mannschaft in Hamburg bewiesen, dass sie zu guten Leistungen im Stande ist. Sie hat ein sehr ordentliches und bis in die Schlussminuten hinein offenes Spiel geliefert. Doch das zählt jetzt nicht mehr. Was zählt, ist nichts anderes als ein Sieg am Samstag.

Ist die Partie gegen Leipzig nach 0:20-Punkten für Sie ein Endspiel ?

Suton: Das beschäftigt mich nicht. Ich setze mich selbst unter Druck, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen.

Aufsteiger SC Leipzig hat schon neun Punkte geholt, und die Leipziger Volkszeitung schreibt vor dem Spiel in Lübbecke: „Breite Brust gegen hängende Schultern“. Passt dieses Bild ?

Suton: Sollte bei uns jemand hängende Schultern haben, ist es meine Aufgabe, ihn wieder aufzurichten und mit breiter Brust in das nächste Spiel zu schicken. Dass der Druck wächst und auf uns lastet, wissen wir.

Warum sollten die Zuschauer am Samstag in die Halle kommen ?

Suton: Ich hoffe, dass es viele gibt, die dem Verein und der Mannschaft die Treue halten, egal, ob es gut oder schlecht läuft. Versprechen kann ich den Zuschauern, dass wir auf den Gegner gut vorbereitet sein werden und einen Kampf bieten. Die Zuschauer können mithelfen, dass die Blockade verschwindet und die Spieler zeigen, was sie können.

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