Handball-Bundesliga: Ostwestfalen unterliegen 31:34 und bleiben Schlusslicht

TuS N-Lübbecke kann Fuchsbau nicht plündern

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Die Enttäuschung war groß bei Gabor Langhans und Christian Klimek (hinten). Wieder hielt der TuS N-Lübbecke zunächst gut mit, um am Ende doch ohne Punkte dazustehen.

Lübbecke/Berlin - Endlich mal über volle 60 Minuten eine überzeugende Leistung zeigen – das hatte Interimstrainer Zlatko Feric für das Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin als Ziel ausgegeben. Die Realität sah wieder einmal anders aus. Die Rot-Schwarzen hielten das Spiel lange offen, gaben einen möglichen Punktgewinn aber in der Schlussviertelstunde aus der Hand. So folgte beim 31:34 (16:17) gestern Abend die zwölfte Niederlage der Saison.

Es war von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe, in der Abwehr und Torhüter auf beiden Seiten ihre Probleme hatten. Die schnelle 3:1-Führung der Füchse drehte der TuS zum 3:4. Auch als sich die Gastgeber auf 10:7 absetzten, behielt Nettelstedt die Nerven und stellte auf eine 6:0-Abwehr um, mit der es dann besser lief. Vuko Borozan und Jens Bechtloff per Strafwurf brachten die Gäste auf 10:9 (20.) heran, erneut Bechtloff vom Punkt glich zum 11:11 aus. Mit einem knappen 16:17-Rückstand gingen die Rot-Schwarzen in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang, in dem Nationalkeeper Silvio Heinevetter bei den Füchsen nach seiner Fußverletzung ein kurzes Comeback feierte, agierte der TuS N-Lübbecke weiter konzentriert und verteidigte eine knappe Führung – nicht zuletzt dank eines jetzt richtig aufdrehenden Jens Schöngarth, der mit acht Toren und einer Wurfquote von 80 Prozent bester Nettelstedter Schütze war. Nach seinem Assist traf Christian Klimek in der 41. Minute zum 22:24.

Füchse-Coach Erlingur Richardsson versuchte, mit einer Auszeit gegenzulenken, und hatte Erfolg. Während Nettelstedt in der Folge zwei Fehlwürfe produziert, drehten dreimal Petar Nenadic und der im Sommer vom TuS zu den Füchsen gewechselte Drago Vukovic die Partie zum 27:25 (46.).

Die Gäste zeigten jetzt Nerven. Der bis dahin vom Siebenmeter-Punkt sichere Bechtloff vergab einen Strafwurf, Fabian Wiede machte es im direkten Gegenzug besser und erhöhte auf 30:27. Sein Treffer zum 31:27 (54.) war bereits die Vorentscheidung.

Der TuS N-Lübbecke wartet damit nach 14 Spielen weiter auf seinen ersten Saisonsieg und muss nun hoffen, dass die Konkurrenz im Abstiegskampf am Samstag ebenfalls ohne Punkte bleibt. Denn noch trennen den TuS nur drei Punkte von einem Nichtabstiegsplatz.

mer

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