Handball-Bundesliga: Niclas Pieczkowski mit TuS heute Abend in Leipzig

Aus dem Hinspiel Mut schöpfen

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Niclas Pieczkowski (4.v.r.) schwört seine Teamkollegen auf die nächste Aufgabe heute Abend in Leipzig ein. Im Hinspiel gab es einen von insgesamt erst zwei Pluspunkten.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Das Hinspiel gegen den SC DHfK Leipzig am 24. Oktober ist beim TuS N-Lübbecke in schmerzhafter Erinnerung geblieben, nicht nur wegen der mit drei Roten Karten gegen Tim Remer, Vuko Borozan und Vuk Lazovic. „Wir haben es verpasst, den zweiten Punkt zu holen. Doch wir haben uns in diesem Spiel auch die Möglichkeit erarbeitet, zu gewinnen, und daraus sollten wir Mut schöpfen“, sagt Interimstrainer Zlatko Feric vor dem Rückspiel heute Abend in der Arena Leipzig (Anwurf 19 Uhr).

Seinerzeit war es für den TuS N-Lübbecke das vorletzte Spiel unter der Regie von Goran Suton. Nach dem 24:24 (nach einer 24:22-Führung kurz vor Schluss) und dem anschließenden 33:33 in Stuttgart musste der Trainer gehen. „Ich ärgere mich noch immer, denn wir hatten schon so gut wie gewonnen. Für mich ist das ein Motivationsfaktor für das Rückspiel in Leipzig“, betont Lübbeckes Spielmacher Niclas Pieczkowski.

Obwohl seine Mannschaft mit 2:32-Punkten am Tabellenende steht, hat es der noch 25-Jährige (am 28. Dezember wird Pieczkowski 26 Jahre jung) in den Kreis der Nationalmannschaft und in den Kader für die EM im Januar in Polen geschafft. „An Urlaub ist erst einmal nicht zu denken“, lacht der Mittelmann, für den die Europameisterschaften und die eventuelle Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio „derzeit noch weit weg sind“.

Auch die Probleme bei seinem aktuellen Arbeitgeber, der nach 17 Spielen noch immer sieglos ist und einen neuen Trainer sucht, versucht Niclas Pieczkowski, dessen Vertrag beim TuS im Sommer ausläuft, so gut es geht auszublenden. „Meine Aufgabe ist es, Handball zu spielen. Ziel ist es, die Klasse zu halten. Darauf werde ich mich fokussieren, für alles andere sind andere Leute zuständig.“

Den in Hagen-Hohenlimburg geborenen Rückraumspieler verbindet aus der gemeinsamen Zeit bei TuSEM Essen eine „dicke Freundschaft“ mit Philipp Pöter – der spielt mittlerweile für Leipzig und steht heute Abend auf der anderen Seite. Doch darauf werde Niclas Pieczkowski selbstverständlich keine Rücksicht nehmen, gehe es für seine Mannschaft doch darum, endlich den ersten Saisonsieg und den ersten doppelten Punktgewinn seit dem 5. Juni 2015 zu schaffen.

„Die Tendenz unserer Abwehrleistungen in den Spielen gegen Hannover und Flensburg stimmt mich zuversichtlich. Darüber hinaus müssen wir die Anzahl unserer technischen Fehler minimieren und im Abschluss kaltschnäuziger werden, dann sieht es gut aus“, meint Pieczkowski.

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