Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke will Rhein-Neckar Löwen mit kompakter Abwehr möglichst lange ärgern

Mit Spaß und Konzentration gegen den Tabellenführer

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Christian Klimek (links) und Ales Pajovic sind auch bei den Rhein-Neckar Löwen nur Zuschauer.

Lübbecke - Die Vorfreude ist groß beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke vor der heutigen Partie (Anwurf 19 Uhr) bei Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen. Es müsse jedem Spieler Freude bereiten, gegen diese Weltklassespieler aufzulaufen, blickt Trainer Dirk Beuchler voraus. Zwar sind die Rot-Schwarzen krasse Außenseiter, die Punkte einfach herschenken wollen sie aber nicht.

Beuchler verlangt von seiner Mannschaft einen konzentrierteren Auftritt als in der vergangenen Saison. „Da lagen wir schnell zurück und haben klar verloren“, erinnert er sich nur ungern an die 24:37-Niederlage nach einem 4:17-Start. „Die Favoritenrolle ist klar vorgegeben, aber wir haben uns in dieser Saison auswärts immer gut präsentiert“, sagt Beuchler mit Verweis auf die 11:7-Bilanz in fremden Hallen. In eigener Halle haben die Rot-Schwarzen zuletzt beim 23:22-Erfolg bewiesen, dass sie die Löwen schlagen könne, auswärts hat es bisher allerdings noch nicht geklappt. In acht Gastspielen holten sie keinen einzigen Punkt.

Das Ziel ist darum, die Löwen so lange wie möglich zu ärgern. Das will Beuchler wie zuletzt gegen Göppingen mit einem starken Kollektiv und einer sehr kompakten Abwehr schaffen. Die hatte der TuS-Trainer beim 29:27-Heimsieg gegen FA Göppingen umgestellt. Niclas Pieczkowski („er ist physisch sehr präsent“) und Christian Dissinger („er hat mittlerweile eine ganz andere Körpersprache“) wurden in den Innenblock beordert, um Drago Vukovic auf der Halbposition gegen Kevynn Nyokas decken zu lassen. In Mannheim wird sich die TuS-Abwehr allerdings gleich auf mehrere Spieler konzentrieren müssen.

Wie Beuchler weiß auch Lübbeckes Rückraumspieler Gabor Langhans um die Stärken des Gegners. „Sie haben einen der besten Torhüter der Welt und einen der besten Mittelmänner.“ Ihr Können wird sich Langhans voraussichtlich aus nächster Nähe ansehen können. Nach einer Ellbogen-Blessur – gegen Göppingen spielte er mit bandagiertem Arm – ist er dank der guten Arbeit der Physiotherapeuten wieder nahezu fit. Anders sieht es bei Ales Pajovic und Christian Klimek aus, die noch längere Zeit ausfallen werden. Maximilian Schubert hat nach wie vor Schmerzen beim Werfen und wird wohl ebenfalls ausfallen.

mer/dk

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