Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke will im Heimspiel Trendwende schaffen

Ratlosigkeit macht sich breit

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Woran liegt‘s, dass der TuS N-Lübbecke die Spiele in der zweiten Halbzeit immer wieder aus der Hand gibt? Auch Spielmacher Drago Vukovic ist ratlos.

Lübbecke - Es wird in diesen Tagen viel geredet beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke. Am Montag nach der Niederlage in Hamburg setzte sich die Mannschaft zu einem kritischen Gespräch zusammen, nach der Niederlage in Flensburg, als die Nettelstedter nach guter erster Halbzeit für zehn Minuten völlig den Faden verloren, herrschte weiterer Gesprächsbedarf.

Eine Erklärung für den Negativlauf hat die Mannschaft bisher nicht gefunden. Sicher ist sie sich aber in einem: Heute Abend (Anwurf 19 Uhr) im Heimspiel gegen HSG Wetzlar soll endlich wieder ein Sieg her.

Auch Spielmacher Drago Vukovic steht vor einem Rätsel. „Wir haben sehr viel gesprochen in den vergangenen Wochen, doch das hat sich nicht in Punktgewinnen niedergeschlagen.“ Der 31-Jährige spielt seit vier Jahren für den TuS N-Lübbecke und hat schon manch ein auf und ab miterlebt. Es habe in jeder Saison Phasen gegeben, „in den wir gegen vermeintlich schwächere Mannschaften unnötig verloren haben“.

Woran es liegt, dass sich die Mannschaft derzeit nach gutem Anfang regelmäßig selbst um den möglichen Sieg bringt, kann er nicht erklären. In der Abwehr habe man gut dagegengehalten, verloren worden seien die letzten Spiele im Angriff. Da sei der Mannschaft nichts eingefallen. Gegen Wetzlar hat Vukovic sich vorgenommen, alles für einen Sieg zu geben. Für seine Mitspieler gelte das Gleiche.

Trainer und Teammanager hoffen darauf, dass gegen Wetzlar der Knoten platzt. „Wir brauchen ein Aha-Erlebnis, und das werden wir uns erarbeiten“, so Trainer Dirk Beuchler, der im Heimspiel auf die Unterstützung der Fans hofft. „Das ist im Moment ganz wichtig.“ Im Gegenzug verspricht er, dass die Mannschaft dem Publikum zeigen wird, dass sie unbedingt gewinnen will. „Was den Spielern fehlt, ist ein Erfolgserlebnis“, ist auch Teammanager Zlatko Feric überzeugt. Qualitativ sei die Mannschaft gut aufgestellt.

Die Basis für die Trendwende gegen die HSG, die in der Tabelle vier Punkte vor den Ostwestfalen steht, soll wieder eine stabile Abwehr sein. Beucher und Feric hoffen darauf, dass die Mannschaft ihre anfangs gute Leistung dieses Mal über die vollen 60 Minuten abruft.

Auch wenn es im Hinspiel einen 28:22-Sieg gab, warnt Beuchler davor, die Gäste zu unterschätzen. Wetzlar sei eine kompakte, ausgeglichene Mannschaft mit vielen gestandenen Bundesligaspielern, die über wurfgewaltige Rückraumspieler verfügt. Verzichten muss der TuS-Trainer heute Abend neben Jens Schöngarth auch auf Christian Klimek. Der 25-Jährige hatte sich am Dienstag im Training eine Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen. Die ursprüngliche Befürchtung eines Innenbandrisses hatte sich nicht bestätigt, so dass Klimek eventuell schon am 11. März in Melsungen wieder spielen kann.

mer

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