Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke will gegen Wetzlar Trendwende schaffen

„Es bringt nichts, in Hektik zu verfallen“

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Der neue niederländische Rechtsaußen Bobby Schagen versucht, sich nicht von dem Negativlauf des TuS N-Lübbecke lähmen zu lassen.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Trainer Goran Suton und Team-Manager Zlatko Feric bemühen sich nach Kräften, die Brisanz aus der Situation zu nehmen. „Wir haben nichts zu verlieren. Es bringt nichts, jetzt in Hektik zu verfallen“, sagt Feric vor dem siebten Saisonspiel des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, in dem es endlich den ersten Punkt geben soll. Anwurf gegen die HSG Wetzlar ist heute um 19 Uhr in der Merkur-Arena.

„Sicherlich ist die Situation mehr als unbefriedigend“, räumt Feric ein. Aber Hektik verursache nur noch mehr Fehler. Ob diese Marschroute der ruhigen Hand nach einer möglichen Niederlage gegen Wetzlar das Mittel der Wahl bleibt, ist fraglich. Noch ist das Feld im unteren Tabellenfeld eng beieinander, der TuS als Tabellenletzter längst nicht abgeschlagen, doch vom eigenen Anspruch sind die Rot-Schwarzen weit entfernt. Für Trainer Suton könnte das nächste Spiel darum ein richtungsweisendes sein.

Noch versucht es Feric allerdings mit positiver Motivation. „Die Spieler sind erwachsen genug, um die Situation zu verstehen.“ Es sei nicht nötig, „ihnen den Kopf abzureißen“. „Man spürt den Druck natürlich und macht sich selbst auch Druck“, bestätigt Rechtsaußen Bobby Schagen. Während des Spiels müsse man aber versuchen, das 60 Minuten lang beiseite zu schieben. „Ganz ausblenden kann man das aber nicht.“

Feric hofft auf ein Erfolgserlebnis, das den Knoten platzen lässt und der Mannschaft die nötige Lockerheit zurückgibt. Vieles, so ist Feric überzeugt, hängt vom Kopf ab. Er hat darum viele kleine Einzelgespräche mit den Spielern geführt, um herauszufinden, was sie beschäftigt. Manchmal reiche es, an einer kleinen Stellschraube zu drehen, und es laufe wieder, so Feric.

Und wie will der TuS die Trendwende schaffen? Trainer Goran Suton gibt sich bedeckt. Er habe unter der Woche mit „verschiedenen Maßnahmen“ versucht, etwas Freude ins Training zu bringen und Hemmnisse zu beseitigen. „Denn wir dürfen nicht vergessen, dass Handball gespielt werden muss“, so Suton. Er habe versucht, die richtigen Impulse zu setzen und die Mannschaft sowohl psychologisch als auch handballspezifisch auf das Spiel gegen die HSG Wetzlar einzustellen.

Zur Taktik mag sich Suton nicht im Detail äußern. Nur soviel: Man müsse aggressiv verteidigen und von Beginn an Vollgas geben, um das Spiel dominieren zu können. Der Grundstein für einen Sieg liege in einem sicheren Defensivverbund von Abwehrspielern und Torwart. Mit einer stabilen Abwehr könne sich die Mannschaft das Selbstvertrauen holen, um im weiteren Spielverlauf mehr nach vorne zu agieren und den Gegner unter Druck zu setzen.

Die HSG Wetzlar dürfte ausgeruht und mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein an den Wiehen kommen. Am Dienstag vergangener Woche setzte sie ein Ausrufezeichen beim Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt.

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