Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke verpasst vorzeitigen Klassenerhalt

Schwache Wurfausbeute verhindert wichtigen Sieg

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Jens Schöngarth war mit sieben Toren bester Nettelstedter Schütze. Über die Niederlage tröstete das nicht hinweg.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Die Vorbereitung auf die Partie war alles andere als ideal. Dennoch wäre für Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke gestern Abend im letzten Auswärtsspiel der Saison beim VfL Gummersbach ein Sieg möglich gewesen. Doch die Rot-Schwarzen leisteten sich vor allem in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler im Abschluss und unterlagen am Ende wieder knapp mit 27:29 (16:13). Somit kommt es doch noch zum Showdown um den Klassenerhalt am letzten Spieltag gegen den HC Erlangen.

Die Nettelstedter liefen wie schon bei den Rhein-Neckar-Löwen mit einem dezimierten Kader an der früheren Wirkungsstätte ihres Trainers Sehad Hasanefendic auf. Frank Loke war nach seinem Daumenbruch ebenso wenig einsatzbereit wie Niclas Pieczkowski, den Bandscheibenprobleme plagen. Ales Pajovic kam dagegen wieder zum Einsatz.

In der ersten Halbzeit marschierten beide Mannschaften lange im Gleichschritt. Nettelstedt ließ sich auch in Unterzahl (18. Minute) nicht aus der Ruhe bringen. Erst in der 23. Spielminute gelang es einem Team, dem TuS N-Lübbecke, eine Zwei-Tore-Führung herauszuspielen. Neuzugang Vuko Borozan hatte nach Assist von Vukovic zum 10:12 eingenetzt. Kurz vor dem Pausenpfiff drehte der TuS – nach einer Zeitstrafe gegen Gabor Langhans erneut in Unterzahl – auf und zog durch Christian Klimek und Jens Schöngarth von 13:14 (28. Minute) auf 13:16 davon.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste völlig von der Rolle zu sein. Gummersbach eroberte in der 36. Minute die Führung (17:16) und zog bis zur 40. Minute auf 20:17 davon. Hasanefendic versuchte, mit einer Auszeit den 1:7-Negativlauf seiner Mannschaft zu stoppen – zunächst jedoch ohne Erfolg. Drei Fehlwürfe folgten, bevor Richard Wöss per Siebenmeter auf 21:18 verkürzte. In der Schlussviertelstunden fingen sich die Nettelstedt wieder, verkürzten in Überzahl auf 24:23 und kamen durch Drago Vukovic zum 25:25-Ausgleich (54.). Am Ende behielt Gummersbach aber die Oberhand.

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