Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke verliert auch sein drittes Spiel

Erste Drucksituation der jungen Saison

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Auch das dritte Saisonspiel mit dem TuS N-Lübbecke verloren: Jens Schöngarth (v.r.), Christian Klimek und Benjamin Herth.

Göppingen/Lübbecke - Der Fehlstart des TuS N-Lübbecke in der Handball-Bundesliga ist perfekt. Das 22:28 (12:14) am Samstagabend bei Frisch-Auf Göppingen bescherte den Ostwestfalen die dritte Niederlage im dritten Spiel. Die nächste Partie am Mittwochabend bei den ebenfalls noch erfolglosen Balingern bedeutet für den TuS schon ein richtungsweisendes Kellerduell.

„Wir haben in den entscheidenden Phasen des Spiels mehr Fehler gemacht als Göppingen und nicht die Cleverness gezeigt, die nötig gewesen wäre, um das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal zu drehen“, analysierte Goran Suton, der auch im dritten Punktspiel mit den Lübbeckern erfolglos blieb. War in den ersten beiden Spielen in Eisenach (30:31) und zu Hause gegen Magdeburg (28:29) die Abwehr die Achillesferse gewesen, so hakte es bei den Lübbeckern diesmal im Angriff.

Diesmal hakt

es im Angriff

Mit Ausnahme des jungen Tim Suton (fünf Tore) konnte sich keiner der Lübbecker Rückraumspieler entscheidend gegen die abwehrstarken Göppinger inklusive ihres sehr guten Torhüters Primoz Prost durchsetzen. Die Nationalspieler Niclas Pieczkowski (3) und Jens Schöngarth (1) blieben ebenso nahezu wirkungslos wie Vuko Borozan (1) und Benjamin Herth, der seine vier Treffer allesamt per Siebenmeter erzielte. Gastgeber Göppingen hatte seine erfolgreichsten Torschützen in Zarko Sesum (6) und Felix Lobedank (5).

Die Vorentscheidung fiel Anfang der zweiten Halbzeit, als sich Göppingen mit einem Fünf-Tore-Lauf vom 15:14 zum 20:14 (41.) löste. Beim 22:16 (45.) waren es erstmals sechs Tore Unterschied, wenngleich der TuS N-Lübbecke nicht aufsteckte und mit Niclas Pieczkowski (20:23), Tim Suton (21:24, 53.) und Vuko Borozan (22:25, 55.) noch einmal herankam. Doch die Fehlerquote blieb zu hoch. „Sechs Zeitstrafen, viermal in den Kreis getreten und sechs Stürmerfouls, so kann man in Göppingen nicht gewinnen“, bilanzierte Trainer Goran Suton.

Der Kroate trauerte vor allem den ausgelassenen Möglichkeiten in der ersten Halbzeit hinterher. „Wir hätten mit einer Führung in die Pause gehen können, was psychologisch und fürs Selbstvertrauen sehr wichtig gewesen wäre. Stattdessen liegen wir mit zwei Toren hinten“, so der TuS-Coach, der gleich zu Saisonbeginn die erste Drucksituation erfährt. Seine Mannschaft steht bei 0:6-Punkten auf Platz 16 der Tabelle, am Mittwoch geht es zur HBW Balingen-Weilstetten, die mit der schlechteren Tordifferenz auf dem 18. und letzten Platz rangiert.

ag

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