TuS N-Lübbecke unterliegt Löwen mit 25:35

Unschönes Déjà-vu

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So hatte sich TuS-Keeper Nikola Blazicko den Ausflug zu den Löwen sicher nichts vorgestellt.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Dirk Beuchler erlebte gestern Abend ein Déjà-vu der unschöneren Art. Wie beim letzten Auftritt des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke bei den Rhein-Neckar Löwen verschliefen die Rot-Schwarzen auch dieses Mal die ersten 15 Minuten und gerieten schnell mit 1:7 in Rückstand.

Danach bekamen die Gäste das Spiel etwas besser in den Griff, weil sich die Löwen auf das Verwalten ihres Vorsprungs verlegten und selbst Fehler produzierten. Am Ende war die 25:35 (13:19)-Niederlage aber unausweichlich.

Damit, dass die Ostwestfalen aus Mannheim keine Punkte mitbringen, war zu rechnen gewesen. Das ist ihnen in keinem ihrer acht Anläufe in der SAP-Arena gelungen. Angesichts ihrer guten Auswärtsbilanz hatten die Lübbecker aber sicherlich auf ein etwas schmeichelhafteres Ergebnis gehofft.

Der TuS N-Lübbecke begann gegen den Tabellenführer viel zu hektisch, scheiterte allein in den ersten neun Minuten fünf Mal an Löwen-Keeper Niklas Landin, der mit 16 Paraden erneut seine Weltklasse unter Beweis stellte, und produzierte drei Ballverluste. Nahezu alle Fehler bestraften die Hausherren per Konter. So war TuS-Trainer Beuchler früh gezwungen, zur grünen Karte zu greifen. Nach der Auszeit traf der TuS durch Jens Schöngarth das erste Mal aus dem Feld (Wöss hatte zuvor einen Siebenmeter verwandelt). Zwei Ballverluste und eine Landin-Parade später lagen die Gäste aber schon mit 3:10 zurück.

Ab der 14. Minute bekam das Beuchler-Team das Spiel besser in den Griff, was vor allem daran lag, dass die Löwen jetzt nicht mehr so zwingend agierten. In Unterzahl – Tim Remer musste in der 20. Minute nach Foul an Mads Larsen auf die Bank – verkürzte Langhans mit einem Doppelpack auf 10:13. Andy Schmid und Patrick Groetzky stellten den Fünf-Tore-Vorsprung der Löwen aber sofort wieder her.

Diesen Rückstand konnten die Gäste nach dem Seitenwechsel zunächst halten. Als sie sich ab der 37. Minute aber zwei Zeitstrafen in Folge leisteten (Langhans und Vukovic), ließen sich die Löwen nicht zweimal bitten und zogen auf 26:17 davon. Beuchler versuchte, den Lauf durch eine Auszeit zu unterbrechen, die aber wenig Wirkung zeigte. Nach zwei Toren im Minutentakt folgte gleich die zweite Auszeit. Die Gastgeber setzten sich zwischenzeitlich nicht zuletzt dank der starken Uwe Gensheimer, Bjarte Myrhol und Kim Ekdahl du Rietz auf zwölf Tore ab.

An der Zehn-Tore-Niederlage konnte auch TuS-Neuzugang Vuko Borozan nichts mehr ändern, der in der 44. Minute sein Debüt feierte und in der 49. Minute zum ersten Mal für seinen neuen Arbeitgeber einnetzte.

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