Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke unterliegt SG Flensburg-Handewitt 19:25

Ordentlich präsentiert und „weiteren Schritt“ gemacht

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Schwachen Tag erwischt: Nationalspieler Niclas Pieczkowski unterliefen am Samstag einige Fehler.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Die einen konnten nicht mehr, die anderen wollten nicht so recht. Vor den 1850 Zuschauern am Samstagabend in der Merkur-Arena entwickelte sich ein äußerst zähes Spiel, mit dem jedoch am Ende weder Gastgeber TuS N-Lübbecke noch die Gäste von der SG Flensburg unzufrieden waren. Der Außenseiter hatte sich beim 19:25 (12:15) ordentlich präsentiert, der Favorit Kräfte gespart.

„Die Mannschaft hat wohl schon das Pokalspiel gegen den THW Kiel am Mittwoch im Kopf gehabt“, erklärte Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes. Seine Spieler hätten eine „OK-Leistung“ gebracht. „Wir hätten souveräner auftreten können“, so Vranjes, dessen Team in der 50. Spielminute mit dem neunten Tor von Lasse Svan zum 23:17 die Entscheidung herbeiführte.

Bis dahin hatte der Gastgeber ordentlich mitgespielt. Nicht zuletzt dank Torhüter Nikola Blazicko, der sich die Bestnote beim Tabellenletzten verdiente und dem starken Flensburger Keeper Mattias Andersson kaum nachstand. Lübbecke blieb immerhin bis zum 17:21 (46.) in Reichweite, jedoch am Ende, wie in den anderen 16 Versuchen zuvor, ohne Sieg – das bedeutet weiterhin Platz 18 mit jetzt 2:32-Punkten.

Feric: Mannschaft

hat engagiert gespielt

„Flensburg hat verdient gewonnen, doch ich bin ein bisschen traurig darüber, dass wir unsere Chancen im Angriff nicht genutzt haben. Die Mannschaft hat engagiert gespielt“, stellte Trainer Zlatko Feric fest, bevor er sich ausdrücklich bei den Zuschauern für deren Unterstützung bedankte.

Ähnlich sah es Tim Remer. „Wir haben eine gute Abwehr gestellt, nur vorne zu wenig Tore erzielt. Das war ein ordentliches Spiel von uns.“ Lübbeckes Linksaußen war an der prägnantesten Szene der ersten Halbzeit beteiligt, als er allein auf Mattias Andersson zulief und vergab – der TuS wäre bis auf ein Tor dran gewesen. Stattdessen erzielte Thomas Mogensen auf der anderen Seite das 11:14. Mit diesem respektablen Drei-Tore-Rückstand ging es auch in die Kabine.

Was Remer verpasste, holte Gabor Langhans Anfang der zweiten Halbzeit mit dem 14:15 nach. Das Spekulieren auf eine Überraschung erledigte sich anschließend in eigener Überzahl (0:2) und bei weiteren Ballverlusten, von denen einige auf das Konto von Niclas Pieczkowski gingen. Im ersten Spiel nach seiner EM-Nominierung erwischte er einen schwachen Tag.

Was dem Tabellenletzten, für den es am kommenden Samstag in Leipzig weitergeht, bleibt, ist das Prinzip Hoffnung. „Nach unserem guten Spiel in Hannover war das ein weiterer Schritt“, meint Tim Remer. „Wenn wir so weitermachen, werden wir eines der nächsten Spiele gewinnen.“

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