Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke unterliegt SG Flensburg 26:31

Großer Kampf vor spärlicher Kulisse

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Stark dagegengehalten: Lübbeckes Linkshänder Gabor Langhans versucht in dieser Szene gegen den Flensburger Lars Kaufmann zum Wurf zu kommen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Sollten die Spieler des TuS N-Lübbecke den heute beginnenden Blasheimer Markt besuchen wollen – sie können sich dort sehen lassen. Die ersatzgeschwächten Lübbecker (ohne ihre Routiniers Vukovic, Pajovic und Loke) lieferten Champions League-Sieger SG Flensburg-Handewitt gestern Abend in der Merkur-Arena einen großen Kampf und unterlagen dem Favoriten in einer bis in die Schlussminuten engen Partie am Ende „nur“ mit 26:31 (13:15).

Bis fünf Minuten vor Spiel-ende lag sogar eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Erst nach dem 26:28 (55.) verließen den Gastgeber die Kräfte, und Flensburg, angeführt von einem überragenden Holger Glandorf (zwölf Tore) erhöhte noch zum 31:26-Endstand.

Nach den schwachen Lübbecker Auftritten im Derby gegen Minden und in Hannover waren gestern Abend nur rund 1500 Zuschauer in die Halle gekommen, doch die bekamen einen kämpferisch starken TuS N-Lübbecke und mit einem von Nikola Blazicko parierten Siebenmeter gleich einen ersten Stimmungsmacher geboten. Dank weiterer Paraden des TuS-Keepers vor einer umgebauten Abwehr mit Klimek und Dissinger im Innenblock kamen die Gastgeber gut in die Partie und legten durch einen Trefer von Christian Klimek zum 6:4 (12.) vor.

Danach schien Flensburg ernst zu machen (6:7, 7:9, 9:12), doch die Hausherren kämpften sich wieder heran und dank der Tore von Niclas Pieczkowski und Jens Schöngarth zum 13:12 (25.) sogar wieder vorbei. Die 15:13-Führung zur Halbzeitpause hatten die Flensburger vor allem Holger Glandorf zu verdanken, der bis dahin schon sieben Mal getroffen hatte.

Auch nach Wiederbeginn ließen die von Trainer Dirk Beuchler sehr gut eingestellten Lübbecker nicht locker. Erneut Schöngarth und Pieczkowski trafen zum 15:15. Ein sehr gutes Spiel bei den Ostwestfalen machte zudem Ramon Tauabo. Der junge Rechtsaußen, der diesmal den Vorzug vor Richard Wöss bekam, war mit einem seiner insgesamt neun Treffer zur 17:16-Führung (36.) erfolgreich.

Zeitstrafen gegen Schöngarth und Dissinger ließen die Waagschale kippen. Flensburg nutzte die Überzahl zum 19:17 (39.) und schien beim 23:18 (45.) und 25:20 enteilt zu sein.

Eine leidenschaftliche Aufholjagd brachte den TuS wieder auf 23:25 (49.) heran. In den Schlussminuten fehlte dann aber die Kraft.

Die Lübbecker stehen jetzt bei 2:6-Punkten, doch die gestrige Leistung war sicherlich ein Mutmacher für die nächste Partie am kommenden Sonntag, 7. September, bei HBW Balingen-Weilstetten.

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