Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke startet heute mit Auswärtsspiel in Eisenach

Realist Schöngarth: „Es wird eine schwere Saison“

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Jens Schöngarth nimmt Maß. Der wurfgewaltige Rückraumspieler sieht den TuS N-Lübbecke vor einer schweren Saison. Ein Sieg im Auftaktspiel heute Abend in Eisenach würde ihm und seinem Team einiges leichter machen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Drei Jahre bei MT Melsungen, jetzt das vierte Jahr beim TuS N-Lübbecke: Jens Schöngarth ist nicht erst seit gestern in der Handball-Bundesliga unterwegs. Der 27-Jährige ist 2014 zum Nationalspieler geworden und kennt sich aus in der Liga. Schöngarth weiß also, wovon er spricht, wenn man ihn danach fragt, wie und wo der TuS N-Lübbecke in der Saison 2015/2016 einzuordnen ist.

„Ich denke, es wird eine schwere Saison für uns“, betont der Rückraumspieler vor dem Auftaktspiel des TuS N-Lübbecke heute Abend in der Werner-Aßmann-Halle beim Aufsteiger ThSV Eisenach (Anwurf 19 Uhr).

Ist Schöngarth ein Pessimist? Tritt er bewusst auf die Euphoriebremse? „Ich bin eher Realist“, betont Jens Schöngarth und liefert Argumente für seine Einschätzung. „Wir haben einige neue Spieler, die wenig Erfahrung haben, was die Bundesliga angeht. In der vergangenen Saison haben wir lange gegen den Abstieg gespielt und sind mit einem Sieg am letzten Spieltag noch auf Platz zwölf geklettert. Das zeigt, wie eng es in der Bundesliga zugeht. Und einfache Spiele werden wir auch in dieser Saison nicht bekommen.“

Der TuS N-Lübbecke also wieder nur im unteren Drittel der Tabelle? Nicht unbedingt meint Jens Schöngarth. „Ein Sieg im ersten Spiel würde der Mannschaft einen Riesenschub geben. Das wäre für uns Spieler ungeheuer wichtig fürs Selbstvertrauen. Und es würde vieles leichter machen.“

Was ihn und seine Mitspieler heute Abend in der altehrwürdigen Werner-Aßmann-Halle, der nach vielen Diskussionen doch noch genehmigten Heimspielstätte des ThSV Eisenach erwartet, ahnt er schon. „Die Halle ist schön laut und eng“, grinst der Zwei-Meter-Mann und schickt eine Kampfansage hinterher: „Wir sind keine Gurkentruppe und brauchen uns dort nicht zu verstecken. Wir sind der TuS N-Lübbecke.“

Dem Auftakt heute Abend beim Aufsteiger folgt am kommenden Samstag, 29. August, das erste Heimspiel gegen den SC Magdeburg, danach geht es für den TuS nach Göppingen und Balingen, und am fünften Spieltag (13. September) kommt der THW Kiel in die Merkur-Arena. „Der Spielplan ist immer schwer, egal wie man es auslegt. Und Stöhnen bringt uns nicht weiter“, entgegnet der 15-fache Nationalspieler und bietet eine andere Sichtweise an: „In Eisenach haben wir eine gute Chance zu gewinnen, und in den Heimspielen gegen Magdeburg haben wir in den letzten Jahren immer gut ausgesehen.“

Zum Schluss also doch noch eine optimistische Einschätzung von Realist Jens Schöngarth.

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