Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke am Sonntag bei Balingen-Weilstetten

Beim Kiel-Bezwinger „gibt's fleißig auf die Mütze“

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Tim Remer hat es in dieser Szene mit drei Flensburgern zu tun. Diese kämpferische Einstellung werden die Spieler des TuS N-Lübbecke auch morgen in Balingen abrufen müssen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Für Schulterklopfer gibt es keine Punkte. Das ist die Quintessenz aus dem guten, am Ende jedoch erfolglosen Spiel des TuS N-Lübbecke gegen die SG Flensburg am Mittwochabend. Was diese Leistungssteigerung wert ist und ob das Team um Kapitän Nikola Blazicko den Hebel tatsächlich umgelegt hat, wird sich am Sonntag Nachmittag im Auswärtsspiel bei Kiel-Bezwinger HBW Balingen-Weil-stetten zeigen.

„Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert und voll reingehängt. Es waren nur 1500 Zuschauer in der Halle, aber die Stimmung war sehr ordentlich. Flensburg musste sich strecken, um zu gewinnen“, konnte Trainer Dirk Beuchler mehrere positive Punkte mitnehmen – allerdings keine zählbaren. Er und seine Mannen stehen nach der dritten Niederlage in Folge bei 2:6-Punkten und haben nun in Balingen und Lemgo zwei Auswärtsspiele vor der Brust.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs verstanden haben, worum es geht“, so Beuchler, der aber vorsichtig bleibt. „Wichtig ist, dass die Spieler gesehen haben, was passiert, wenn man voll fokussiert ist und sich zu 100 Prozent einbringt. Das brauchen wir natürlich in jedem Spiel.“

Auch in Balingen, wo Dissinger, Pieczkowski, Klimek, Langhans, Schöngarth und Co. auf einen extrem unbequemen Gegner treffen. Der nämlich operiert mit einer offensiven und betont körperlich zu Werke gehenden Abwehr. Oder wie es Dirk Beuchler auf den Punkt bringt: „Da gibt's fleißig auf die Mütze!“

Auf eine veränderte Ausgangslage hat sich der TuS N-Lübbecke ebenfalls einzustellen. Hatten die Lübbecker (zumal ohne ihre verletzungsbedingt ausfallenden Routiniers Vukovic, Pajovic und Loke) gegen Flensburg nichts zu verlieren, so ist Balingen ein Team, mit dem man sich in Ostwestfalen mindestens auf Augenhöhe sieht. Die Drucksituation ist eine andere, zumal den Lübbeckern die Gefahr, den Saisonstart vollends gegen die Wand zu fahren, im Nacken sitzt.

In der vergangenen Saison gingen beide Duelle gegen Balingen verloren. Ein Angstgegner seien die „Gallier von der Alb“ aber nicht. „In Balingen zu spielen, ist immer schwer, unabhängig von deren Coup gegen Kiel. Dass den Kielern dort nur 21 Tore gelungen sind, zeigt, was uns dort am Sonntag um 15 Uhr erwarten wird.“

Beuchlers Team brauche morgen in der Balinger Sparkassen-Arena eine richtig gute Leistung – eine, wie gegen Flensburg.

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