Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke Mittwoch gegen Frisch-Auf Göppingen

Kein Platz für Angst

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Neuzugang Nikola Manojlovic ist Hoffnungsträger beim abstiegsbedrohten Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke.

Lübbecke - Von Maik Hanke. Goran Perkovac hat keine Angst. Sagt er und bemüht sich, nach der hohen Niederlage seines TuS N-Lübbecke gegen den SC Magdeburg Zuversicht zu verbreiten. Am Mittwoch (19 Uhr) kommt mit Frisch-Auf Göppingen allerdings der nächste harte Brocken zum Handball-Bundesliga-Spiel in die Merkur-Arena. „Wir haben nichts zu verlieren, aber wir können enorm viel gewinnen“, sagt der Trainer des Tabellensiebzehnten.

Perkovac sagt, Niederlagen wie die gegen Magdeburg hat – wenn man das haben kann – jeder Trainer gern. Er brauchte gar nicht groß die Ursachen der Niederlage zu analysieren, denn: „Es war alles falsch.“ Das Spiel, die Einstellungen, wohl auch die Erwartungen nach dem ersten Saisonsieg gegen Balingen-Weilstetten in der Vorwoche.

Aber seine Mannschaft habe in der vergangenen Woche gut gearbeitet. Die Haltung stimme. Auch Team-Manager Zlatko Feric verbreitet Optimismus: „Ich bin sehr froh, wenn ich in die Halle komme und sehe, dass die Jungs mit Elan trainieren. Das stimmt mich zuversichtlich.“

Dass es gegen Göppingen extrem schwer wird, ist jedem beim Abstiegskandidaten klar. „Aber wir haben auch unsere Qualitäten, und daran glaube ich ganz fest“, sagt Perkovac. „Wir wollen die zwei Punkte unbedingt für uns. Die bringen uns ganz nah an den Bergischen HC und Eisenach heran.“

Gegen Göppingen wolle man seine Heimstärke zeigen. Schließlich waren die ersten beiden Heimspiele im Jahr 2016 gut gelaufen – mit einem Sieg gegen Balingen-Weilstetten und einem Unentschieden gegen Hannover-Burgdorf.

Gegen Burgdorf hatte vergangenen Spieltag aber auch Göppingen mit einem 35:28 seine Stärke bewiesen. Göppingen zeichne ein sehr guter und breiter Kader aus, sagt Perkovac. „Die haben sich systematisch verstärkt, haben auf jeder Position zwei sehr gute Spieler.“ Es sei von Spiel zu Spiel immer wieder jemand anderes, der in den Vordergrund rückt. Gegen Burgdorf war es Rückraum-Mann Lars Kaufmann mit acht Treffern.

Es sei entscheidend, in der Abwehr als ganzer Block stabil zu stehen und nach vorne mit noch mehr Tempo zu spielen, sagt Perkovac.

Ankommen wird es dabei auch auf Neuzugang Nikola Manojlovic, der als Soforthilfe für Abwehr und Angriff geholt wurde. „Es ist immer schwer, neu in eine Mannschaft zu kommen und seine Rolle zu finden“, sagt Manojlovic, „aber es kommt langsam. Wir haben viel gearbeitet und es wird immer besser.“

Manojlovic sagt, ein guter Start ins Spiel sei der Schlüssel zum Erfolg. Um sofort klar zu machen, dass man die Punkte mit aller Macht behalten wolle. Das habe gegen Hannover und Balingen gut geklappt, gegen Magdeburg sei es „echt schlecht“ gewesen.

Manojlovic hatte übrigens zwischen 2005 und 2009 in Göppingen gespielt – seine erste Station in Deutschland. Von seinen damaligen Team-Kollegen ist jetzt aber nur noch Kreisläufer Manuel Späth dabei.

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