Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke hofft gegen MT Melsungen auf erste Punkte

Als Mannschaft die Wende schaffen

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TuS-Linksaußen Jens Bechtloff (vorne) appelliert an jeden Spieler, alles für die Mannschaft zu geben.

Lübbecke - Jens Bechtloff hatte sich das ganz anders vorgestellt. Der Linksaußen war im Sommer nach einer schwierigen Saison mit dem TBV Lemgo zum TuS N-Lübbecke gewechselt in der Erwartung, hier eine etwas ruhigere Spielzeit verleben zu können. Stattdessen heißt es für ihn und seine Mannschaftskollegen seit Wochen Abstiegskampf pur. Denn die Rot-Schwarzen rangieren nach acht Niederlagen ohne Punkt auf dem letzten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga.

Eine Vorentscheidung in Sachen Abstieg ist so früh in der Saison naturgemäß noch nicht gefallen, die Teams im Tabellenkeller sind eng beieinander, doch lange darf sich Nettelstedt mit den ersten Punkten nicht mehr Zeit lassen. Das so sehr herbeigesehnte Erfolgserlebnis soll am besten schon heute Abend im Heimspiel gegen MT Melsungen kommen.

„Die ersten zwei Punkte wären so wichtig. Mit dem ersten Saisonsieg würde garantiert auch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wieder zurückkehren“, hofft Bechtloff, der den Zusammenhalt der Mannschaft beschwört. „Wir haben als Mannschaft dafür gesorgt, dass wir da unten stehen“, jetzt müsse man sich auch gemeinsam wieder heraus kämpfen. Jeder Spieler müsse zunächst auf sich schauen und überlegen, ob er alles für den Erfolg gebe. Armin Gauselmann, Sprecher des Wirtschaftsbeirates, hatte in der Vergangenheit mehrmals die richtige Einstellung einiger Spieler infrage gestellt.

Und wie erreicht man einen Sieg gegen die starken Melsunger? Mit einer kompakten Abwehr, die des Gegners Spiel über die Kreisläufer unterbindet und zugleich die Rückraumschützen im Auge hat, guten Torhütern und einem schnellen Spiel nach vorn, gibt Trainer Goran Suton vor. Außerdem seien Aggressivität und Härte von entscheidender Bedeutung, ergänzt Bechtloff.

Erschwert wird die Situation des TuS N-Lübbecke durch Personalprobleme. Der zuletzt starke Niclas Pieczkowski plagt sich mit einer Rückenprellung, Vuko Borozan hat Probleme mit der Wade. Ob beide zur Verfügung stehen, entscheidet sich erst kurzfristig.

mer

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