Handball-Bundesliga: 

Remer: „Wir müssen unser Ding machen“

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Tim Remer ballt die Faust. Auch auf die richtige Körpersprache wird es heute für die Spieler des TuS N-Lübbecke im Kellerduell beim Bergischen HC ankommen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Zum Pressegespräch vor dem Kellerduell beim Bergischen HC heute Abend in der Klingenhalle in Solingen (Anwurf 19 Uhr) hat der TuS N-Lübbecke seinen dienstältesten Spieler geschickt. „Ich kenne solche Situationen, damit muss man umgehen können und versuchen, das nächste Spiel zu gewinnen“, betont Tim Remer.

Das wäre nicht schlecht, denn ansonsten würde sich die Krise beim mit 0:10-Punkten gestarteten Handball-Bundesligisten und dessen Trainer Goran Suton um einiges verschärfen. Mit der prekären Lage nach fünf Niederlagen in fünf Spielen glaubt der Lübbecker Coach umgehen zu können. „Diese Drucksituation ist für mich eine Motivationsquelle, die Energie daraus möchte ich an meine Spieler weitergeben“, führt Goran Suton aus. Der 47-jährige Kroate hat mit dem TuS N-Lübbecke den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte seit 1976 hingelegt. Jetzt geht es zum Bergischen HC, der mit 2:10-Punkten auf Platz 16 der Tabelle steht. „Wir sind auf einen Sieg angewiesen“, redet Goran Suton nicht um den heißen Brei.

Feric beharrlich: Haben Qualität in Mannschaft

„Wir haben Qualität in der Mannschaft und Spieler, die diese Aufgaben lösen können“, meint Teammanager Zlatko Feric beharrlich. Auf die erfolgreiche Umsetzung dieser Aussage wartet man am Fuße des Wiehengebirges allerdings in dieser Saison bislang vergeblich. Nach den knappen Niederlagen in Eisenach (30:31) und zu Hause gegen Magdeburg (28:29) wurden die Ergebnisse gegen Göppingen (22:28), Balingen (25:32) und Kiel (23:33) zuletzt sogar immer deutlicher.

„Wir müssen versuchen, wieder ein gutes Gefühl zu kriegen, und das bekommt man nur über Erfolgserlebnisse“, meint Tim Remer, der das Trikot mit der auch in diesen Zeiten lachenden Sonne seit 2006 trägt. Fragen zum Gegner findet der Linksaußen überflüssig. „Erst einmal müssen wir eine vernünftige Leistung hinbekommen. Wir müssen auf unser Spiel schauen, die Abwehr stabilisieren und die Abläufe im Angriff verbessern. Wir müssen unser Ding machen.“

Personell stehen den Lübbeckern alle Akteure zur Verfügung. Jens Schöngarth, der am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Kiel zu Beginn der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgefallen war, wird der Mannschaft am Samstag in Solingen weiterhelfen können, genauso wie Gabor Langhans, der gegen Kiel ein gutes Spiel mit fünf Toren machte. Er war allerdings der einzige Lichtblick in einem Team, in dem die Spieler derzeit mit sich selbst beschäftigt scheinen.

Auch Trainer Goran Suton weiß, was die Stunde vor den Spielen beim Bergischen HC und am Samstag, 26. September, zu Hause gegen die HSG Wetzlar geschlagen hat. „Für Lockerheit ist derzeit kein Platz. Jedem im Team muss klar sein, worum es geht und was er zu tun hat.“

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