Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke heute Abend beim Bergischen HC

Achterbahnfahrt mit leichtem Aufwärtstrend

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Richard Wöss (vorn) blickt einem besonderen Spiel entgegen. Der Österreicher trug von 2011 bis 2014 das Trikot des Bergischen HC, dort tritt er heute mit dem TuS N-Lübbecke an.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Anschnallen und festhalten – die Achterbahnfahrt des TuS N-Lübbecke in der Handball-Bundesliga geht weiter. Unabhängig vom Auf und Ab der letzten Wochen führt die nächste Tour des Beuchler-Teams zwangsläufig bergauf, denn es geht heute Abend ins Oberbergische zum Bergischen HC.

Für den TuS N-Lübbecke die Chance, den eingeschlagenen Aufwärtstrend fortzusetzen. Dank der beiden Siege in Bietigheim und zu Hause gegen den SC Magdeburg sind die Ostwestfalen in der Tabelle auf Platz neun geklettert. Mit Blickrichtung nach oben, denn die Aufgabe heute Abend in Solingen (Anwurf 19 Uhr) scheint machbar.

„Es ist ein wichtiges Spiel, in dem wir den nächsten Schritt machen wollen“, unterstreicht TuS-Coach Dirk Beuchler. Er und seine Mannen haben ausgeglichene 14:14-Punkte auf dem Konto, aber nach nicht einmal der Hälfte der Saison schon so viele Höhen und Tiefen hinter sich, dass Beuchler unter Schwindelattacken leiden muss. Schwache Heimauftritte wie die gegen Minden und Berlin wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab mit jetzt schon fünf Auswärtssiegen.

„Über die Art und Weise, wie wir gegen Berlin aufgetreten sind, kann man diskutieren. Andererseits sind Auswärtssiege in der Bundesliga keine Selbstverständlichkeit. Damit hat die Mannschaft immer die richtige Antwort gegeben und zeigt, dass sie präsent ist“, betont Dirk Beuchler und hofft nach dem ersten, befreienden Heimsieg der Saison auf nicht mehr ganz so drastische Ausschläge in der Leistungskurve.

Drei Spiele in Folge gewonnen hat der TuS N-Lübbecke schon lange nicht mehr. Doch die Vorzeichen stehen gut, denn der Bergische HC, aktuell mit 13:15- Punkten auf Rang zwölf platziert, ist ein Lieblingsgegner der Rot-Schwarzen. Im Aufstiegsjahr des BHC 2011/2012 gewann der TuS beide Vergleiche (31:30/ 26:20), ebenso in der vergangenen Saison (38:30/ 29:25), und auch aus dem Pokalspiel der laufenden Serie gingen die Lübbecker als Sieger hervor (32:26).

„Wenn wir den BHC nur ein bisschen unterschätzen, wird es nicht reichen“, warnt Zlatko Feric. Der Teammanager der TuS N- Lübbecke und auch Dirk Beuchler stellen sich heute Abend in der Klingenhalle auf eine ganz andere Atmosphäre ein als noch im Pokalspiel. „Da hatten sie einen schlechten Tag erwischt. Diesmal werden sie sich ganz anders präsentieren wollen und viel mehr Emotionen reinlegen“, ist sich Beuchler sicher.

An seine frühere Wirkungsstätte kehrt heute Abend Richard Wöss zurück. Lübbeckes Rechtsaußen trug das Trikot der Oberbergischen von 2011 bis 2014. „Für mich sicherlich ein besonderes Spiel“, gibt der 28-jährige Österreicher zu, der noch in gutem Kontakt zu seinem Landsmann Maximilian Hermann steht. Deshalb wisse er auch, dass „der BHC unbedingt gegen uns gewinnen will“, betont Wöss. Auch der Österreicher würde die Bergauftour mit dem TuS N-Lübbecke gern noch ein bisschen fortsetzen.

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