Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke gewinnt 35:27 beim TBV Lemgo

Mit zwei Gesichtern zum klaren Derby-Sieg

+
Christian Dissinger brachte die Wende. Nach seinem Ausgleichstreffer riss der TuS N-Lübbecke das Spiel an sich.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Mit einem klaren Sieg kehrt Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke vom OWL-Nachbarn TBV Lemgo zurück. 35:27 (13:15) gewannen die Rot-Schwarzen am Samstagabend in der Lipperlandhalle.

Danach hatte es zu Beginn der Partie allerdings nicht ausgesehen. Die Gastgeber stellten den TuS mit ihrer 6:0-Deckung und einem starken Nils Dresrüsse zwischen den Pfosten vor arge Probleme. In der zweiten Halbzeit machte Lübbecke mehr Druck, konnte sich aber erst gegen Ende entscheidend absetzen.

Die Gäste leisteten sich gleich zu Beginn viele Fehlwürfe und benötigten sechs Minuten, bevor Ramon Tauabo den Ball erstmals im Lemgoer Tor unterbrachte. Zwar blieb der TuS zunächst dran, mit zwei Treffern von Finn Lemke setzte sich Lemgo in der 13. Minute dann aber auf vier Tore ab (8:4). In der Folge hatten die Lübbecker Glück, dass auch der TBV mehrere Torchancen ausließ und nicht noch weiter davon zog.

Nach dem Seitenwechsel zeigten beide Mannschaften ein völlig anderes Gesicht. Die Gäste agierten jetzt viel aggressiver in der Deckung und nutzten ihre Chancen vor dem gegnerischen Tor konsequenter aus. Zwar konnte Lemgo seine Führung bis zur 38. Minute verteidigen, doch schlichen sich gegen erstarkte Lübbecke einige Unkonzentriertheiten im Angriff ein, die Pässe wurden ungenauer.

Nach einem Fehlpass von Lemke glich Christian Dissinger schließlich per zweiter Welle zum 19:19 aus. Drago Vukovic legte ebenfalls per zweiter Welle zur ersten TuS-Führung nach, Tim Remer erhöhte in Überzahl auf 21:19. Als dann auch noch Rückraumspieler Finn Lemke nach einem Zusammenstoß mit der TuS-Abwehr in der 41. Minute ausschied, kippte das Spiel zugunsten der Gäste.

Dank einer gut besetzten Bank, konnte der TuS immer wieder frische Kräfte aufs Feld schicken, die sich nahtlos in das Spiel einfügten. Das machte sich vor allem in der Schlussphase bemerkbar, als der TuS seinen Vorsprung ab der 49. Minute auf zehn Tore ausbaute. Während Gabor Langhans, Christian Dissinger und Niclas Pieczkowski nahezu nach Belieben trafen, warteten die Lemgoer ganze neun Minuten auf ein Tor. Sie suchten ihr Heil vergebens in Einzelaktionen.

Erst in der 58. Minute gab der TBV mit Patrick Zieker wieder ein Lebenszeichen von sich. Da war das Spiel beim Stand von 25:34 allerdings schon entschieden. Den Lemgoern blieb nurmehr Ergebniskosmetik.

TuS-Trainer Dirk Beuchler war nach dem Schlusspfiff alles in allem zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht besonders gut gespielt. Positiv war aber, dass wir nur mit drei Toren Rückstand in die Pause gingen.“ Nach dem Seitenwechsel habe es die Mannschaft dann aber verstanden, ordentlich zu decken und das Tempo aufzunehmen. Dank einer starken Abwehrleistung habe man ein paar einfache Tore durch Gegenstöße erzielen können. Ein Lob hatte Beuchler auch für die Spieler, die von der Bank gekommen waren. „Sie haben ihre Leistung gebracht.“ Insgesamt habe sich das Team sehr gut präsentiert und verdient gewonnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Kommentare