Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke gegen Tabellenführer ohne Chance

31:24 – Kiel lässt keine Spannung aufkommen

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Half beim TuS N-Lübbecke die erwartete Niederlage in Grenzen zu halten: Torhüter Malte Semisch.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. 2500 Zuschauer in der Merkur-Arena und eine prickelnde Stimmung vor dem Anpfiff. Doch Spannung ließ der große Favorit gar nicht erst aufkommen. Deutlich und jederzeit kontrolliert gewann der THW Kiel gestern Abend mit 31:24 (15:9) beim TuS N-Lübbecke, der seine Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Teams holen muss.

Nach der 14. Saisonniederlage haben die Lübbecker (20:32) weiterhin drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge – obwohl der HC Erlangen gestern Abend mit dem 22:22 gegen Flensburg für eine Überraschung sorgte und mit GWD Minden nach Pluspunkten (beide 16) gleichzog. Weichen stellend ist für TuS-Trainer Dirk Beuchler und seine Mannschaft nun am Samstag, 21. März, das Heimspiel gegen die TSG Friesenheim, die mit 17 Pluspunkten auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert. Für diese wichtige Partie konnten die Lübbecker gestern Abend ein bisschen Werbung in eigener Sache betreiben.

Der mutige Beginn mit Toren von Christian Klimek (1:0) und Gabor Langhans (2:1) war allerdings schnell verpufft. Kiel stellte eine Deckung, die den Gastgeber (ohne Jens Schöngarth und mit einem angeschlagenen Langhans) zunehmend vor Probleme stellte.

Lübbeckes Torhüter Malte Semisch fand gut in die Partie und wehrte einen Siebenmeter von Vujin ab, bevor die Gäste ernst machten. Vom 5:4 setzte sich Kiel auf 9:4 (14.) ab und erhöhte anschließend auf 13:5 (20.). Spannung in der mit rund 2500 Zuschauern gut gefüllten Merkur-Arena wollten die Kieler offenbar gar nicht erst aufkommen lassen.

Doch immerhin: Die Gastgeber kämpften sich, nicht zuletzt dank des agilen Vuko Borozan, bis zur Halbzeitpause ein bisschen näher auf 9:15 heran.

In der zweiten Halbzeit kam der Außenseiter nicht mehr näher heran. Die größte Torgefahr ging bei den Hausherren, die vier Siebenmeter ausließen, von Gabor Langhans aus. Auch Malte Semisch im Lübbecker Tor wusste zu gefallen. Das war allerdings viel zu wenig, um den Tabellenführer aus Kiel, der beim 25:15 erstmals auf zehn Tore wegzog, vor Probleme zu stellen. Punkte für den Klassenerhalt muss der TuS gegen andere Kaliber holen.

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