Handball-Bundesliga: Mit 28:22-Erfolg in Wetzlar die Wogen wieder geglättet

TuS der Auswärtsschreck

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Auswärtsschreck: Dem TuS N-Lübbecke ist erneut ein Auswärtssieg gelungen. Ales Pajovic hatte allen Grund die Faust zu ballen. Er und seine Mannen triumphierten in Wetzlar mit 28:22.

WETZLAR/LÜBBECKE - Auswärts hui, zu Hause noch pfui: Auf die Heimniederlage gegen den HSV Hamburg am Samstag hat Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke gestern Abend eine eindrucksvolle Antwort gegeben. Der „Auswärtsschreck“ aus Ostwestfalen setzte sich bei der HSG Wetzlar mit 28:22 (16:12) durch und feierte den dritten Sieg in des Gegners Halle in dieser Saison.

Der Haussegen, der nach der erneuten Heimniederlage schief hing, wurde von Beuchlers Mannen gestern Abend in nur 60 Minuten repariert. Seine Spieler zeigten die erhoffte Reaktion auf die aufziehende Kritik und präsentierten sich in der Rittal-Arena in Wetzlar mit ihrem starken Auswärtsgesicht. Die Gastgeber um den abgemeldeten Weltklassemann Ivano Balic fanden kein Mittel. In der Abwehr mit einem starken Nikola Blazicko als Rückhalt standen die Lübbecker hervorragend, vorne schlossen Jens Schöngarth (acht Tore), Drago Vukovic (6) und Niclas Pieczkowski (5) am besten ab. Mit nunmehr 7:9-Punkten kann der TuS etwas beruhigter in den Oktober gehen. Jetzt muss nur noch in eigener Halle der Knoten platzen. Vielleicht schon am Samstag, 11. Oktober, gegen Melsungen.

Ein von Nikola Blazicko abgewehrter Siebenmeter bescherte den Gästen gleich einen emotionalen Start in Wetzlar. Bis zum 5:3 durch Ramon Tauabo legte der TuS vor, ehe den Gastgebern vier Tore in Folge zum 7:5 (12.) gelangen. Doch anders als in anderen Partien spielten die Beuchler-Mannen diesmal unbeeindruckt weiter. Beim 11:8 hatte wieder der TuS die Nase vorn. Vor allem Jens Schöngarth legte sich ins Zeug. Sieben seiner acht Treffer erzielte der Linkshänder vor dem Seitenwechsel. Aus den ersten 30 Minuten gingen die Lübbecker als klarer Punktsieger hervor, zumal Nikola Blazicko und Malte Semisch zwei Strafwürfe parieren konnten. In der zweiten Halbzeit kam die HSG Wetzlar, die insgesamt vier Siebenmeter ausließ, nur noch einmal gefährlich nahe heran, als man auf 20:22 (49.) verkürzte. Als sich der TuS anschließend wieder löste und auf 27:20 (57.) absetzte, war die Entscheidung gefallen. Der Auswärtsschreck hatte wieder zugeschlagen.

HSG Wetzlar - TuS N-Lübbecke 22:28 (12:16) 
Wetzlar: Hombrados, Wolff - Prieto, Tiedtke (1), Rompf (5), Weber (1), Tönnesen (8/4), Laudt (1), Hahn (2), Bliznac (1), Joli, Balic (1), Klesniks, Fäth (2)
TuS: Blazicko, Semisch - Loke, Vukovic (6), Langhans, Tauabo (2), Pieczkowski (5), Pajovic (3), Huljina (2), Wöss, Dissinger, Schubert, Schöngarth (8), Remer (2)
Siebenmeter:  8/4 - 0/0 (Joli scheitert an Blazicko, 1.; Rompf übers Tor, 15.; Tönnesen an Semisch, 30.; Joli an Semisch, 35.) Zeitstrafen: 2 - 4 (Klesniks, Bliznac - Huljina 2x, Vukovic, Pieczkowski)
Schiedsrichter: Pritschow/Pritschow
Torfolge: 0:1, 1:1, 1:3 (4.), 2:3, 2:4, 3:4, 3:5, 7:5 (12.), 7:7, 8:7, 8:11 (21.), 9:11, 9:12, 10:12, 10:13, 11:13, 11:14, 12:14, 12:16 (HZ), 12:17, 14:17 (39.), 14:18, 15:18, 15:19 (42.), 16:19, 16:20, 17:20, 17:21 (44.), 18:21, 18:22, 20:22 (49.), 20:27 (57.), 22:27, 22:28
ag

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