Handball-Bundesliga: Morgen wichtiges Spiel bei Aufsteiger TSG Friesenheim

TuS will raus aus dem Keller

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Daumen hoch für die Vorstellung im Pokalspiel. Gabor Langhans ist mit dem TuS N-Lübbecke erneut auswärts gefordert, diesmal geht es um wichtige Punkte in der Liga.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Auf Seiten der Gastgeber stehen die ehemaligen TuS-Akteure Stephan Just und Oliver Tesch, für Christian Dissinger ist es die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte und der zur Zeit verletzte Christian Klimek trug noch in der vergangenen Saison das Trikot der TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Die Wiedersehensfreude wird allerdings überschaubar ausfallen, dafür steht am Sonntag im Bundesliga-Duell zwischen Friesenheim und dem TuS N-Lübbecke zu viel auf dem Spiel.

Vor dem Anpfiff in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen um 17.15 Uhr stehen die Gastgeber mit 4:12-Punkten auf einem der vier Abstiegsplätze, der TuS N-Lübbecke hat 8:12-Zähler und damit den ersten Platz über dem Strich inne. Eine Partie also, in der die Punkte mit Klauen und Zähnen verteidigt werden.

Für den TuS N-Lübbecke sprechen die Auswärtsstärke (schon drei Siege in dieser Saison) und der jüngste Auftritt beim 32:26-Sieg im Pokalspiel beim Bergischen HC, den die Mannschaft am Mittwoch ohne die verletzt fehlenden Drago Vukovic, Christian Klimek und Frank Loke erkämpfte. „Das war ein Erfolg des Kollektivs und eine wirklich gute Teamleistung. Ich hoffe, wir können an diese Leistung anknüpfen“, meint Trainer Dirk Beuchler mit Blick auf das Spiel am Sonntag, in dem er wahrscheinlich mit dem gleichen Kader auskommen muss. Erst am Spieltag werde sich entscheiden, ob Drago Vukovic (Entzündung im Mittelfinger der Wurfhand) vielleicht doch ein paar Minuten mitwirken kann.

Für ihn sprang am Mittwoch Niklas Pieczkowski als Spielmacher in die Bresche und lieferte eine starke Leistung wie auch Gabor Langhans, Jens Schöngarth und Ramon Tauabo auf der rechten Seite sowie der immer besser in Schwung kommende Christian Dissinger. Ein wichtiger Rückhalt waren zudem Torhüter Nikola Blazicko und die Abwehr mit Routinier Ales Pajovic – Faktoren, auf die Beuchler auch am Sonntag in Ludwigshafen baut.

Dort treffen die Lübbecker auf eine Mannschaft, die ihre vier Pluspunkte vor eigenem Publikum gegen Hannover-Burgdorf (27:24) und Balingen (28:27) erkämpfte und ebenfalls das Pokal-Achtelfinale erreicht hat. Andrej Kogut traf für „Die Eulen“ zwei Sekunden vor Spielende zum 30:29 bei Zweitligist Saarlouis. Die besten Akteure im von Thomas König trainierten Team waren dabei Stephan „Apollo“ Just (sieben Tore) und die beiden Torhüter Kevin Klier und Maximilian Bender. „Friesenheim ist ein guter und unangenehmer Aufsteiger und kommt übers Kollektiv. Stephan Just und Oliver Tesch sind abgezockte Spieler. Da müssen wir absolut fokussiert sein“, warnt Dirk Beuchler. „Wir brauchen erneut eine konzentrierte Leistung“, betont der Lübbecker Coach, der mit dem TuS aus dem Tabellenkeller heraus will.

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