Handball-Bundesliga: Kontrollierter 34:31-Heimerfolg über Bergischen HC

Serie ausgebaut – jetzt darf sich TuS neue Ziele setzen

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Ein Trainerwechsel, der sich ausgezahlt hat. Mit Sead Hasanefendic baute der TuS seine Serie auf 7:1-Punkte aus.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Spätestens seit Samstag kommt man um eine Feststellung nicht mehr herum: Der viel diskutierte Trainerwechsel beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke hat sich ausgezahlt. Mit dem 34:31 (18:13)-Heimerfolg über den Bergischen HC bauten „Feuerwehrmann“ Sead Hasanefendic und die Mannschaft ihre gemeinsame Serie auf 7:1-Punkte aus. Der Brand bei den in der Tabelle auf Platz zwölf vorgerückten Ostwestfalen scheint gelöscht.

Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt bei 27 Pluspunkten zwar noch immer nicht perfekt, doch wer Trainer und die mit zurückgekehrtem Glauben in die eigene Stärke auftretenden Spieler am Samstag vor den 2200 Zuschauern in der Merkur-Arena agieren sah, darf sicher sein: Diese Vorlage lässt sich der TuS nicht mehr nehmen.

„Wir sind alle sehr zufrieden, weil wir immer mehr in die sichere Zone kommen. Jetzt können wir am Mittwoch mit viel Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen Balingen gehen“, fasste Sead Hasanefendic zusammen. Sein erster Ärger über die mit 2:8-Toren verpatzte Schlussphase des Spiels war recht schnell verflogen, Freude und Erleichterung über den dritten Sieg im vierten Spiel unter seiner Regie überwogen.

Den besseren Start (3:0) und das bessere Ende hatte der Bergische HC, doch dazwischen dominierte der TuS N-Lübbecke. Beim 13:8 nach 20 Minuten war der Fehlstart bereits korrigiert, Anfang der zweiten Halbzeit enteilten die Gastgeber auf 21:14 und beim 32:23 zehn Minuten vor dem Abpfiff war die Entscheidung gefallen.

Bis dahin arbeiteten die Lübbecker in der Deckung konsequent. Davon profitierte Torhüter Nikola Blazicko, bei dem 17 Paraden notiert wurden. „Durch die gute Verteidigung haben wir uns den Vorsprung erarbeitet“, lobte der TuS-Coach, der jedoch auch mit der Angriffsleistung zufrieden sein durfte. Aus dem Rückraum trafen Jens Schöngarth (4), Gabor Langhans (4), Drago Vukovic (6), Niclas Pieczkowski (6), Christian Dissinger (3) und Vuko Borozan (2). Dass Linksaußen Tim Remer angeschlagen passen musste, fiel nicht weiter auf.

Jetzt darf man sich beim TuS N-Lübbecke langsam aber sicher neue Ziele setzen. Am Mittwoch (19 Uhr) kann die Erfolgsserie ausgebaut werden. Dann wäre das „Stärkste Dorf im Land“ bei 29 Pluspunkten und nicht mehr weit weg von einem der besten Ergebnisse der Vereinsgeschichte – eine Entwicklung, die vor ein paar Wochen kaum jemand für möglich gehalten hätte.

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