Handball-Bundesliga: TuS heute in Wetzlar

Komplimente vor dem Spiel

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Auswärtsstark: In des Gegners Halle lief es für Niclas Pieczkowski und die Lübbecker bislang besser.

Lübbecke - Beim TuS N-Lübbecke ist die Stimmung frostig nach enttäuschenden 5:9- Punkten und drei Heimniederlagen in Folge. Doch der heimische Handball-Bundesligist kann sich freuen. Vor dem Auswärtsspiel heute Abend bei der HSG Wetzlar (Anwurf 19 Uhr) gibt es Komplimente vom Gegner.

„In Lübbecke hat man ein gutes Team zusammengestellt mit einem interessanten Mix aus gestandenen Spielern wie Schöngarth, Blazicko Vukovic, Pajovic oder Loke und talentierten Nachwuchsakteuren wie Semisch, Pieczkowski, Tauabo oder Dissinger. Sie sind für jedes Team der Liga ein brandgefährlicher Gegner“, sagt Wetzlars Trainer Kai Wandschneider. Er wartet den TuS am Ende der Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Beim so gelobten TuS N-Lübbecke wäre man froh, wenn Wandschneider Recht behielte. Derzeit hinken die Lübbecker als Tabellen-14. den Ansprüchen hinterher. „Wenn wir unter Druck stehen, haben wir immer gut gespielt. Das stimmt mich positiv“, meint Lübbeckes Teammanager Zlatko Feric. „In unserer Situation ist das Spiel in Wetzlar eine Herausforderung.“

Ein weiterer Mutmacher ist die Auswärtsbilanz. In Erlangen und Lemgo gab es Siege, beim Überraschungsteam in Balingen erkämpfte der TuS einen Punkt. Doch diese Auswärtsstärke hat sich natürlich auch bis nach Wetzlar herumgesprochen. „Lübbecke ist in dieser Saison enorm auswärtsstark. Gerade gegen ein so Team wie Lübbecke brauchen wir den Hexenkessel Rittal Arena“, fordert HSG-Trainer Kai Wandschneider und macht damit deutlich, worauf sich die Gäste heute Abend einzustellen haben.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gastgeber ist Ivano Balic. „Er ist mittlerweile fit und macht die Mannschaft noch stärker“, meint Frank Loke respektvoll. Der Kreisläufer der TuS N-Lübbecke gab am vergangenen Samstag bei der Heimniederlage gegen Hamburg sein Comeback nach zwei Monaten Verletzungspause. „Die Kraft im linken Handgelenk fehlt noch, doch ich bin froh, dass ich zurück auf dem Spielfeld bin“, betont der 34-jährige Norweger.

Loke dürfte heute Abend eine wichtige Rolle spielen, denn der Einsatz von Christian Klimek (Rücken) ist eher unwahrscheinlich. Ansonsten seien alle Lübbecker Akteure fit und bereit. „Die Mannschaft wird sich gegenüber dem Heimspiel gegen Hamburg in anderer Form präsentieren. Davon bin ich überzeugt“, verbreitet TuS-Coach Dirk Beuchler Optimismus.

Bei Gastgeber HSG Wetzlar hofft Trainer Kai Wandschneider wieder auf Nationalspieler Steffen Fäth zurückgreifen zu können, der nach seiner Fußverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Ob er spielen kann, wird sich vielleicht sogar erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden“, verrät der HSG-Coach, der zudem um die angeschlagenen Jens Tiedtke (Rückenprobleme) und Florian Laudt (Schambeinentzündung) bangt. „Alle sind heiß und wollen spielen“, so Wandschneider.

ag

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