Handball-Bundesliga: Heute erstes Heimspiel der Saison gegen SC Magdeburg

Goran Suton optimistisch: „Weil wir zu Hause spielen“

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Den Überblick behalten: Niclas Pieczkowski muss heute Abend mit dem TuS N-Lübbecke gegen den SC Magdeburg ran – das erste Heimspiel in einer schweren Saison.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Beim Pressegespräch saß Niclas Pieczkowski auf dem selben Stuhl wie Jens Schöngarth eine Woche zuvor und auch die Wortwahl klang ähnlich. „Es wird eine schwere Saison, das kann ich nur bestätigen“, führte Pieczkowski aus und schloss sich der Einschätzung seines Mitspielers an. Nur der Gegner ist diesmal ein anderer. Vor einer Woche ging es zum Aufsteiger nach Eisenach – erfolglos. Heute Abend folgt das erste Heimspiel der neuen Saison in der Merkur-Arena gegen den SC Magdeburg (Anwurf 19 Uhr), in dem es für Pieczkowski und Schöngarth mit dem TuS N-Lübbecke darum geht, die zweite Niederlage zu verhindern.

Die erste gab es am vergangenen Samstag mit einem 30:31 in Eisenach. „Es gibt sicherlich Schöneres, als nach einer Niederlage bei einem Aufsteiger im Bus zu sitzen. Das war ein Fehlschlag, den keiner wollte“, macht Niclas Pieczkowski deutlich. „Wir wissen, dass wir noch einige Baustellen in unserem Spiel haben, daran müssen wir arbeiten“, meint der 25-jährige, gebürtige Hagener im Rückblick auf das erste, enttäuschende Saisonspiel, schaut jedoch lieber nach vorn. „Die Saison ist noch lang. Ich bleibe positiv.“

Auch Goran Suton versucht vor seiner Heimpremiere als neuer Trainer des TuS N-Lübbecke Zuversicht auszustrahlen. Was ihn optimistisch stimmt, nach der Niederlage in Eisenach ausgerechnet gegen den Vorjahresvierten aus Magdeburg ein Erfolgserlebnis zu schaffen? „Die Tatsache, dass wir zu Hause spielen“, entgegnet der 47-jährige Kroate und gibt sich trotzig. „Wir treffen auf einen Gegner, vor dem man Respekt haben muss. Doch ich möchte mich nicht in die Außenseiterrolle begeben. Und wenn nicht ich optimistisch vorangehe, wer dann...“

Wie er und seine Mannschaft das am Samstag gegen den SCM hinbekommen wollen? „Mit mehr Power, mehr Bewegung und härterer Abwehr“, zählt Suton auf, wobei die Liste im Rückblick auf das Eisenach-Spiel sicherlich noch zu ergänzen wäre.

„Lübbecke wird durch die Niederlage in Eisenach noch mehr investieren, um uns zu schlagen. Da müssen wir kämpferisch von der ersten Sekunde an dagegenhalten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg“, meint Magdeburgs Sportchef Steffen Stiebler, der sich an die Duelle in der Merkur-Arena gut erinnern kann. „Wenn dort die Emotionen hochkochen, ist es in der engen Halle sehr laut. Wir müssen es vermeiden, dass da Stimmung aufkommt.“

Seine Mannschaft konnte das erste Spiel in eigener Halle gegen den Bergischen HC mit 28:25 gewinnen, ohne zu glänzen. „In Abwehr und Angriff haben wir Luft nach oben“, räumt Stiebler ein. In seinem Team, trainiert von Geir Sveinsson, stehen mit Robert Weber, Michael Haaß, Marko Bezjak, Andreas Rojewski, Jure Natek sowie den Neuzugängen Finn Lemke, Zeljko Musa und Michael Damgaard hervorragende Einzelkönner, eine Lübbecker Vergangenheit haben zudem Fabian van Olphen und Torhüter Dario Quenstedt.

„Der SC Magdeburg bewegt sich seit Jahren Schritt für Schritt auf die Tabellenspitze zu“, betont Goran Suton. Für ihn und den TuS die nächste schwere Aufgabe einer schweren Saison.

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