Handball-Bundesliga: TuS geht mit klarem Ziel ins Heimspiel gegen Hamburg

Ersten Heimsieg einfahren

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Gegen Hamburg soll es klappen: Tomislav Huljina (v.r.), Trainer Dirk Beuchler und Niclas Pieczkowski wollen mit dem TuS N-Lübbecke heute Abend den ersten Heimsieg der Saison holen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Fünf Pluspunkte hat der TuS N-Lübbecke auf dem Konto, alle wurden auswärts errungen. Jetzt soll im dritten Anlauf auch in der Merkur-Arena der Knoten platzen. Dort treffen die Lübbecker heute Abend (Anwurf 19 Uhr) auf den HSV Hamburg – einen Verein, an dem sich die Geister scheiden.

Zweimal war dem von der Insolvenz bedrohten Champions League-Sieger von 2013 die Lizenz für die erste Liga verweigert worden, erst das Schiedsgericht öffnete den Hamburgern die Hintertür zur Teilnahme am Spielbetrieb, wo das Team nun nach sechs Spielen noch immer auf den ersten Sieg wartet. Hamburg startete mit zwei Unentschieden gegen Gummersbach (27:27) und Hannover (23:23), danach gab es vier, zum Teil sehr knappe Niederlagen gegen Kiel (19:20), die Rhein-Neckar Löwen (26:28), Balingen (21:22) und Wetzlar (28:31).

„Die Hamburger haben noch immer sehr gute Spieler und Qualität in ihren Reihen. Wir sind gut beraten, nicht zu schauen, wo sie derzeit in der Tabelle stehen“, mahnt Lübbeckes Trainer Dirk Beuchler. Er hat großen Respekt vor dem Gegner, der einige Abgänge zu verkraften hatte, jedoch noch immer mit Akteuren wie Pascal Hens, Adrian Pfahl, Hans Lindberg, Kentin Mahe und Torhüter Johannes Bitter aufwarten kann. Letzterer wird voraussichtlich durchspielen müssen, da Hamburgs zweiter Torhüter Max-Henri Herrmann verletzungsbedingt ausfällt. Für ihn fährt U23-Keeper Justin Rundt mit nach Lübbecke. Auch auf Rechtsaußen Stefan Schröder (Mandelentzündung) werden die Gäste verzichten müssen.

Beim TuS hat Dirk Beuchler derweil ein Luxusproblem. 15 Spieler – darunter nach längerer Verletzungspause erstmals auch wieder Kreisläufer Frank Loke – stehen zur Verfügung, aber nur 14 dürfen spielen. „Vielleicht behalten wir den einen oder anderen hinter der Bank, um im Laufe des Spiels reagieren zu können“, überlegt der TuS-Coach und formuliert ein klares Ziel: „Wir wollen den ersten Heimsieg der Saison einfahren.“

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