Handball-Bundesliga: Erster Heimsieg mit TuS N-Lübbecke am Samstag?

Pieczkowski will nicht länger warten

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Was zu Hause gegen Hamburg nicht klappte, schaffte Niclas Pieczkowski mit dem TuS dreimal auswärts – einen Sieg. Am Samstag unternimmt der 24-Jährige einen neuen Anlauf.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Jung, willig und selbstbewusst – nicht die Einleitung einer Kontaktanzeige, sondern die Kurzbeschreibung von Niclas Pieczkowski. Der 24-jährige Rückraumspieler kommt aus der zweiten Liga von TuSEM Essen und steht mit den drei genannten Attributen exemplarisch für den eingeschlagenen Weg bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke, seinem neuen Verein.

Der in Hagen-Hohenlimburg geborene Pieczkowski ist zum TuS N-Lübbecke in die erste Liga gewechselt, „um den nächsten Schritt zu machen“, wie er sagt. Große Überredungskünste habe es nicht bedurft. „Als Trainer Dirk Beuchler anrief, musste ich nicht lange überlegen“, sagt der 24-Jährige, der in Sachen Handball als wissbegierig und extrem lernwillig gilt.

Deshalb habe er bei seinem neuen Verein vorerst auch kein Problem mit der Rolle des Ergänzungsspielers. Die Hierarchie ist eindeutig, die Nummer eins auf der Position des Spielmachers ist der kroatische Nationalspieler Drago Vukovic. Doch Pieczkowski hat seine Spielanteile in dieser Saison schon bekommen – und zu nutzen gewusst.

Spielanteile beim Sieg in Wetzlar genutzt

So zum Beispiel beim jüngsten 28:22-Auswärtssieg in Wetzlar, als er in der zweiten Halbzeit ran durfte und noch fünf Treffer zum Mannschaftserfolg beisteuerte. „Das war ein schönes Erlebnis und hat gut getan, gerade nach der Heimniederlage gegen Hamburg zuvor“, erklärt Pieczkowski. Er und seine Mannen stehen nun bei 7:9-Punkten im breiten Mittelfeld der Tabelle, genauso wie die MT Melsungen, der nächste Gegner am kommenden Samstag in der Lübbecker Merkur-Arena (Anwurf 19 Uhr).

„Der Sieg in Wetzlar war ein kleiner Befreiungsschlag und wichtig für den Kopf. Jetzt können wir ein bisschen befreiter an das wichtige Spiel gegen Melsungen herangehen“, meint Niclas Pieczkowski. Warum der TuS N-Lübbecke alle bisherigen sieben Pluspunkte auswärts geholt hat und in eigener Halle in drei Versuchen noch keinen einzigen, kann auch er sich nicht erklären. „Die Heimbilanz ist ärgerlich“, gibt der junge Rechtshänder zu. Mit Blick auf kommenden Samstag verspüre er Vorfreude, „weil wir dann endlich unseren ersten Heimsieg holen wollen“, jedoch auch „ein bisschen Druck, weil es natürlich unser eigener Anspruch sein muss, in unserer Halle zu gewinnen.“

Noch aber wartet Niclas Pieczkowski auf den ersten Heimsieg im Trikot des TuS N-Lübbecke. „Auswärts habe ich das ja schon erlebt, aber zu Hause ist das noch etwas anderes...“

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