Handball-Bundesliga: Drago Vukovic beim OWL-Derby wieder mit dabei

Lübbecke will Aufwärtstrend mit Sieg in Lemgo krönen

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TuS N-Lübbeckes Drago Vukovic darf nach zwei Spielen Pausen endlich wieder angreifen.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Die Stimmung beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke ist gut. Zwar gab es nur einen Punkt aus den letzten beiden Spielen, die gezeigte Leistung gegen die SG Flensburg-Handewitt und in Balingen konnte sich allerdings sehen lassen und stimmt zuversichtlich, dass es heute Abend (Anwurf 19 Uhr) mit zwei Punkten klappt.

Die wären gleich doppelt willkommen, geht es doch gegen den OWL-Rivalen TBV Lemgo nicht nur um den Sieg, sondern immer auch um die Ehre und die Vorherrschaft in Ostwestfalen.

Positiv ist der Trend bei den Rot-Schwarzen auch, was die personelle Situation angeht. Zur Freude von Trainer Dirk Beuchler sind nach den intensiven Wochen mit vier Spielen in zehn Tagen, die einige Verletzte gefordert haben, nun wieder fast alle Mann an Bord. Dadurch habe das Training zur Vorbereitung auf das Lemgo-Spiel eine andere Qualität bekommen, so Beuchler. Er ließ es in dieser Woche aber noch etwas ruhiger angehen, damit die Spieler wieder Kraft tanken konnten.

Gegen Lemgo wieder im Kader sind Routinier Ales Pajovic, der einen leichten Bandscheibenvorfall auskuriert hat, und Spielmacher Drago Vukovic. Christian Dissinger konnte trotz lädierter Wurfhand ebenfalls trainieren. Fehlen wird in Lemgo dagegen Rechtsaußen Richard Wöss. Die ärztliche Abteilung verordnete ihm aufgrund einer Knieprellung Schonung.

Dass Drago Vukovic ganz heiß auf das Ostwestfalen-Derby ist, hat gleich zwei Gründe. Zum einen freut er sich, nach zwei Spielen Pause wegen eines Sehnenanrisses an der Ferse wieder auf der Platte stehen zu können. Neben der Bank zu sitzen und seiner Mannschaft nicht helfen zu können, sei eine Katastrophe. Wenn er spiele, habe er viel weniger Stress, bekennt Vukovic. Außerdem möchte der Kroate seine makellose Bilanz gegen Lemgo ausbauen. Solange er in Diensten des TuS N-Lübbecke steht, hat er in der Lipperlandhalle noch nie verloren.

Dass das Derby kein Selbstläufer wird, ist freilich allen Beteiligten bewusst. Beuchler geht von einem engen Spiel aus, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Es gelte, sehr aufmerksam zu sein, da Lemgo die Fähigkeit besitze, Fehler des Gegner konsequent auszunutzen, und mit seinem starken Tempospiel viele Tore erziele. Die Forderung an seine Mannschaft ist darum klar: gegen Lemgo die gleiche Einstellung und das gleiche Engagement an den Tag legen wie gegen Balingen. Dann klappt‘s auch mit dem nächsten Sieg beim OWL-Rivalen.

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