Comeback des Kreisläufers gegen MT Melsungen möglich

Christian Klimek hofft auf schnelles Ende seiner Leiden

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Zum Zuschauen verdammt: Kreisläufer Christian Klimek will gegen Melsungen wieder angreifen.

Lübbecke - „Draußen zu sitzen und nicht aktiv helfen zu können ist sehr anstrengend.“ Christian Klimek, aktuell an einer Bänderzerrung im Knie laborierender Kreisläufer des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, sehnt sein Comeback herbei. Damit könnte es beim Auswärtsspiel bei MT Melsungen am 11. März klappen.

„Mir geht es täglich besser, die Schmerzen werden weniger“, berichtete Klimek, nachdem er eine Einheit im Kraftraum nahezu beschwerdefrei beendet hatte. Zudem wird er täglich von der medizinischen Abteilung behandelt. „Es ist schwer, eine genaue Diagnose abzugeben, doch ich hoffe selbstverständlich, in Melsungen auflaufen zu können“, ergänzt Klimek, der in den beiden vergangenen Lübbecker Begegnungen bei der SG Flensburg-Handewitt sowie gegen die HSG Wetzlar zum Zuschauen verdammt war.

Seit Montag bereitet Trainer Dirk Beuchler seine Mannschaft auf die Partie in Melsungen vor, die am Mittwoch, 11. März, um 19 Uhr in Kassel angepfiffen wird. Zuvor dürfen die Spieler am Freitag und Samstag zwei freie Tage genießen, ehe am Sonntag eine weitere Einheit auf dem Programm steht. „Wenn ich am Sonntag das Mannschaftstraining unter richtiger Belastung absolvieren kann und keinen Rückfall erleide, könnte ich in Melsungen dabeisein“, hofft Christian Klimek auf ein baldiges Ende seiner Leidenszeit.

Kaum Schmerzen im Kraftraum

Ein wenig länger muss sich dagegen Nationalspieler Jens Schöngarth nach seinem Kapselriss am kleinen Finger seiner Wurfhand gedulden, ehe er seiner Mannschaft wieder wird helfen können. „In der nächsten Woche habe ich einen Kontrolltermin beim Arzt. Danach kann man absehen, wie lange ich noch ausfallen werde“, meinte Schöngarth, der es wie Klimek am vergangenen Samstag als „extrem nervig“ empfand, zur Tatenlosigkeit verdammt zu sein.

Vor allem am kommenden Mittwoch hätte der wurfgewaltige Linkshänder liebend gerne auf dem Parkett in Kassel gestanden, wenn der TuS N-Lübbecke bei Schöngarths ehemaligem Arbeitgeber MT Melsungen anzutreten hat. „Ich hoffe, dass der Sieg gegen Wetzlar der richtige Schritt war“, meinte Teammanager Zlatko Feric, der noch einmal daran erinnerte, dass „man in der Bundesliga nur gemeinsam seine Ziele erreichen kann“.

Zwar konnte sich der TuS N-Lübbecke mit dem dritten Heimsieg der laufenden Saison auf 20 Punkte verbessern, doch sollten GWD Minden (gegen FA Göppingen) und der TBV Lemgo (gegen HC Erlangen) am Samstag ihre Heimspiele gewinnen, stände das konkurrierende OWL-Duo auch schon mit jeweils 18 Zählern auf der Habenseite. Der Kampf um den Klassenerhalt verspricht in den kommenden Wochen und Monaten also extrem viel Spannung.

Nach dem Auswärtsspiel bei MT Melsungen geht es für den TuS N-Lübbecke am 18. März mit einem Heimspiel gegen den THW Kiel weiter, drei Tage später stellt sich die TSG Ludwigshafen-Friesenheim in der Kreissporthalle vor. Gerade für Christian Klimek und Christian Dissinger ist diese Partie etwas Besonderes, wurden die beiden doch dort handballerisch groß. Speziell Klimek freut sich auf das Spiel, da er im Oktober 2014 verletzt zuschauen musste.

dk

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