Handball: Blomberg erwartungsgemäß zu stark für A-Mädchen des TuS Wehe/Bruhn: Mannschaft hat nicht aufgegeben

23:30, aber mit Applaus verabschiedet

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Kaum ein Durchkommen: Neele Hartmann traf zum 1:5.

Rahden - Von Andreas Gerth. Über 100 Zuschauer in die Halle gelockt, dem „Goliath“ einen leidenschaftlichen Kampf geliefert und mit den letzten drei Toren der Partie noch einmal ordentlich für Stimmung gesorgt: Die Handball-A-Mädchen des TuS Wehe bekamen viel Applaus, als sie sich in der Rahdener Stadtsporthalle nach der 23:30 (8:13)-Niederlage im Oberliga-Vorrundenduell gegen „Übermannschaft“ HSG Blomberg-Lippe II noch einmal ihrem Publikum präsentierten.

„Die Zuschauer waren klasse“, bedankte sich Trainer Harald Bruhn für die Unterstützung seiner als klarer Außenseiter aufgelaufenen Mannschaft. Die habe sich „wirklich gut aus der Affäre gezogen“ gegen einen Gegner, „der athletisch klar im Vorteil war“, so Bruhns Fazit. Mit jetzt 7:3-Punkten belegt sein Team in der Tabelle noch immer Platz zwei, der am Ende der Vorrunde die Qualifikation für die Oberliga bedeuten würde.

Den Start in die Partie, zu der die D-Mädchen des Vereins selbst bemalte Plakate und Cheerleader-Puschel mitgebracht hatten, hatte sich Wehes Trainer allerdings anders vorgestellt. Erst in der 9. Minute gelang Neele Hartmann von Rechtsaußen der erste Treffer der Gastgeberinnen zum 1:5, und nach 20 Minuten waren die favorisierten Gäste aus der Frauen-Handball-Hochburg Blomberg schon auf 10:2 enteilt. „Wir hatten einen sehr nervösen Start. Doch die Mannschaft hat nicht aufgegeben und sich gefangen“, hob Harald Bruhn die Moral seiner Spielerinnen hevor. Die kämpften sich mit einem 6:3-Tore-Lauf bis zur Halbzeitpause auf 8:13 heran.

Die am gegnerischen Kreis sehr gut auftrumpfende Franziska Langelahn (fünf Tore und mehrere herausgeholte Siebenmeter) verkürzte zum Start der zweiten Halbzeit sogar auf 9:13. Fünf Tore in Folge vom 17:12 zum 22:12 (40.) bedeuteten für Blomberg dann aber die erste Zehn-Tore-Führung und die Vorentscheidung.

Umso bemerkenswerter, dass Wehe nicht aufsteckte. Angeführt von Trainertochter Neele Bruhn (8/4 Tore) und Sandrina Möll (5) ließen die Gastgeberinnen den „Goliath“ nicht weiter davon ziehen und erzielten die letzten drei Treffer der Partie zum respektablen 23:30-Endergebnis.

Hinter Blomberg-Lippe II (10:0) liegt Wehe (7:3) gut im Rennen um Platz zwei, den es am kommenden Sonntag, 2. November, im Auswärtsspiel beim TV Verl (4:6) zu festigen gilt. Zu Hause sind die Weherinnen, für die Sabrina Hoischen (2), Emma Hoppe (1), Neele Hartmann (1) und Celine Wiedemann (1) die übrigen Treffer erzielten, dann wieder am Sonntag, 9. November, 14 Uhr, gegen Steinhagen (2:8) zu sehen.

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