Handball: Bezirksligist TuS SW Wehe morgen mit dem ersten Heimspiel

Rahdener Stadtsporthalle zur Festung ausbauen

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Soll beim TuS SW Wehe Verantwortung im Rückraum übernehmen: Jonas Bruhn.

Rahden - Der Gedanke ist interessant: Die Rahdener Stadtsporthalle mit hohen Türmen und Zugbrücke. Am liebsten würde der TuS Schwarz-Weiß Wehe auch noch einen Wassergraben anlegen lassen. Schließlich soll die Stadtsporthalle für den Handball-Männer-Bezirksligisten in der neuen Saison zur Festung werden.

„Wir wollen die stärkste Abwehr der Liga stellen und zu Hause keine Punkte abgeben, um wieder zu alter Heimstärke zu finden“, lautet das Saisonziel. Eine Vorgabe, die schon morgen Nachmittag im Auftaktspiel gegen TG Lage (Anwurf 16 Uhr) einem ersten Härtetest unterzogen wird.

Eine konkrete Platzierung hat der Tabellenvierte der Vorsaison hingegen nicht formuliert. „Doch wer zwischen den Zeilen lesen kann, weiß natürlich, dass wir oben mitspielen wollen“, ergänzt Marcel Ihlenfeld. Also Aufstieg in die Landesliga? Der sei mittelfristig ein Thema. Und sollte es kurzfristig klappen, „dann sagen wir ja, sehr gern“, lacht Ihlenfeld.

Der 28-Jährige, der derzeit in den Examensvorbereitungen steckt, steht auch sportlich vor einer Herausforderung. Nach zwei Jahren unter der Regie von Christian Kemenah und durchaus guten Platzierungen, hat in Ihlenfeld nun einer das Sagen übernommen, der in der letzten Saison noch selber mitspielte. „Mein Respekt vor dieser Aufgabe war riesig und ist riesig geblieben“, gibt Marcel Ihlenfeld zu. „Es sind ja alles alte Spielerfreunde, denen ich jetzt vermitteln muss, wie wir trainieren und die Schwerpunkte setzen. Doch die Jungs machen es mir bislang sehr einfach, und so macht es einen Riesenspaß.“

Marcel Ihlenfeld, der als Spielmacher ohnehin eine führende Rolle inne hatte, möchte das Geschehen nun von der Bank aus lenken und hofft, dass der Kader groß genug ist. Doch schon jetzt gibt es im 15 Mann starken Kader mit Dennis Thielemann, Thorben Knost, Jochen Clemens und Christian Engel Spieler, die verletzt sind oder mit alten Verletzungen zu tun haben. „Deshalb gehören Simon Melcher und Felix Bruhn aus der zweiten Mannschaft sowie Jan Thielemann als Perspektivspieler fest zum Kader“, erläutert der Coach.

Von der Fraktion der routinierteren Akteure sind Jochen Clemens, Steffen Lohmeier, Matthias Clemens und Armin Hensel verblieben, auch Jonas Bruhn und Julian Hodde tragen im Rückraum Verantwortung. „Der Mix ist sehr gut. Die Frage ist, ob die Erfahrung im Team groß genug ist“, überlegt Ihlenfeld.

Ihlenfeld: Guter Mix, aber reicht die Erfahrung?

In der Vorbereitung hat er den Fokus auf die Abwehrarbeit gelegt. „In der vergangenen Saison haben wir zu viele Gegentore kassiert. Deshalb haben wir das Deckungssystem umgestellt und daran intensiv gearbeitet“, erklärt der Trainer. Verändert haben die Weher auch ihren Heimspieltermin, statt Samstagabends spielen die ersten Herren sonntags um 16 Uhr.

„Wir hoffen, dass die Resonanz bei unseren Spielen größer wird und wir mehr Zuschauer in die Halle bekommen“, betont Marcel Ihlenfeld. Vielleicht bringen die Zuschauer ja schon am Sonntag eine Schaufel mit – für den Wassergraben vor der Stadtsporthalle.

ag

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