Handball-Bezirksliga: Weher Damen mit Personalsorgen zur HSG Hüllhorst 2

Altkreis-Derby wird zur Standortbestimmung

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Das wird keine leichte Aufgabe für Trainer Tobias Lintelmann und die Weherinnen Carolin Pieper (links) und Sarah Jurczyk. Im Derby gegen Hüllhorst ist die Personaldecke reichlich dünn.

Wehe - Von Melanie Russ. „Das wird eine erste Standortbestimmung“, ist Trainer Tobias Lintelmann vor dem morgigen Auswärtsspiel der Weher Handball-Damen bei der HSG Hüllhorst 2 (Anwurf 16 Uhr) überzeugt. Im Spitzenspiel der Bezirksliga – beide Mannschaften stehen mit jeweils zwei Siegen ganz oben – erwartet er eine deutlich stärkere Gegenwehr, als sie zuletzt Euro 2 und Nettelstedt 2 geleistet haben. Ausgerechnet vor dem zweiten Altkreis-Derby der noch jungen Saison plagen die Weher allerdings Personalsorgen.

„Unsere ersten beiden Spiele waren gut, aber man kann sie nicht als Gradmesser nehmen“, weiß Lintelmann den perfekten Saisonstart sehr genau einzuordnen. Richtungsweisender wird da schon das Spiel gegen die Hüllhorster, die für ihn zu den Aufstiegskandidaten zählen.

Ihre Stärken hat sich der Weher Trainer im Spiel gegen Euro 2 sehr genau angeschaut. „Die erste Phase haben sie sehr gut gespielt. Die Torhüterin spielt den Ball schnell nach vorne, und die Angreiferinnen treffen sehr gut“, so Lintelmann. Auch die Rückraumspielerinnen hätten einen sehr guten, platzierten Wurf. Gefragt ist also vor allem eine konzentrierte Defensivleistung. „Wenn wir in der gebundenen Deckung gut stehen und die Halbspielerinnen in den Griff bekommen, dann sind Punkte drin“, so Lintelmann.

Das ist allerdings leichter gesagt, als getan, denn die personellen Voraussetzungen sind bei den Weherinnen eher suboptimal. Gerade mal sechs Spielerinnen und Torhüterin Sabrina Hohn stehen Lintelmann als Stammpersonal zur Verfügung. Bianca Gärtner weilt im Urlaub, die zweite Torhüterin Daniela Rödenbeck stößt direkt vom Fußball zur Mannschaft, und die A-Mädchen müssen morgen um 14 Uhr zuhause in der Oberliga ran, bevor sie sich ins Auto setzen und direkt nach Hüllhorst fahren.

Eine Prognose zum Spielausgang traut sich der Weher Trainer darum nicht zu. „Es gibt zu viele Unsicherheitsfaktoren. Vieles hängt davon ab, wie sehr sich die A-Mädel in ihrem Spiel auspowern mussten. Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist ein Sieg aber durchaus möglich.“

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