Handball-Bezirksliga: Wehe unterliegt Löhne/Obernbeck im Spitzenspiel 27:28

Ihlenfeld trotzig: „Wir sind noch immer vorne“

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Ein Aktivposten bei den Wehern war Armin Hensel, der diesmal Kreisläufer Jochen Clemens in Szene gesetzt hat.

Rahden - Von Andreas Gerth. Im Aufstiegsrennen der Handball-Bezirksliga bleibt es spannend. Für eine Vorentscheidung hätte gestern Abend der TuS SW Wehe sorgen können, doch der Tabellenführer verlor sein Heimspiel gegen Verfolger HSG Löhne-Obernbeck mit 27:28 (13:16).

„Wir sind noch immer vorne und haben drei Punkte Vorsprung. Die muss Löhne erst einmal aufholen“, gab sich Wehes Trainer Marcel Ihlenfeld nach dem Ende des äußerst hektischen Spitzenspiels in der Rahdener Stadtsporthalle trotzig. Seine Mannschaft kann schon am kommenden Samstag, 14. März, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HSG EURo II in die Erfolgsspur zurückkehren.

Der spannende Handballabend begann für die Gastgeber mit einem Dämpfer. Steffen Lohmeier verletzte sich beim Warmmachen. In der 50. Minute versuchte er es, kehrte jedoch gleich wieder auf die Bank zurück.

Anfang der zweiten Halbzeit fiel mit Matthias Clemens der nächste wichtige Rückraumspieler aus. Er wurde Opfer eines Weher Wechselfehlers, der mit den Zeitstrafen Nummer zwei und drei für Clemens geahndet wurde. Da Löhnes Trainer Michael Scholz zudem Jonas Bruhn in Manndeckung nehmen ließ, fehlten Wehe im Rückraum die Waffen.

„Es war ein sehr hartes Spiel, in dem der Gegner immer eine Antwort hatte. Kampf und Einstellung haben bei uns gestimmt, deshalb kann ich den Jungs keinen großen Vorwurf machen“, so Marcel Ihlenfeld.

Seine Mannen gerieten in der zweiten Halbzeit mit 13:17 ins Hintertreffen, kämpften sich aber durch Tore von Timo Tinnemeier und Geburtstagskind Jonas Bruhn heran. Armin Hensel per Siebenmeter und Julian Hodde verkürzten zum 17:19, wonach Tinnemeier einen Siebenmeter per Aufsetzer an die Latte setzte.

Auch nach dem 18:23 (47.) kam Wehe noch einmal zurück. Der mutig aufspielende Armin Hensel sorgte für den 20:23-Anschluss, beim 22:24 (Jonas Bruhn) und 23:25 erneut durch Hensel waren die Gastgeber wieder dran.

Weitere Nahrung bekam Wehes Anhang mit dem 25:26 (56.) durch Julian Hodde. Nach einer Zeitstrafe gegen Jonas Bruhn brachte Ihlenfeld einen zusätzlichen Feldspieler für den Torhüter, doch Löhne agierte clever und legte wieder zum 25:27 und 26:28 vor.

Nach Hoddes Treffer zum 27:28 kam Wehe zehn Sekunden vor Spielende noch einmal in Ballbesitz, doch mehr als ein Freiwurf aus spitzem Winkel, den Hodde in den Block setzte, sprang nicht mehr heraus.

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