Handball-Bezirksliga: TuS Wehe siegt mit bester Saisonleistung auch in Hüllhorst

„Ihr seid die stärkste Mannschaft der Liga“

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Beste Saisonleistung: Marcel Ihlenfeld ballt die Faust.

Hüllhorst/Rahden - Jetzt kann sich der TuS SW Wehe nicht mehr hinter Arbeitssiegen verstecken. Der Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga landete am Samstagabend im Derby bei der HSG Hüllhorst II einen verdienten 26:22 (11:7)-Erfolg, feierte damit den achten Sieg im achten Spiel und ist endgültig zu einem ernsthaften Meisterschaftskandidaten der Liga geworden.

„Unsere beste Saisonleistung“, stellte Trainer Marcel Ihlenfeld fest und bedankte sich anschließend für das Lob des Gastgebers. „Ihr seid die stärkste Mannschaft der Bezirksliga, und ich drücke euch die Daumen, dass ihr es schafft“, meinte Hüllhorsts Trainer Sascha Kleffmann unmittelbar nach dem Schlusspfiff.

Die Schwarz-Weißen waren die Partie mit großem Respekt vor der HSG-Reserve angegangen, kamen erst in der 6. Minute zum 1:1 durch Steffen Lohmeier und in der 10. Minute zum 4:2 durch Dennis Thielemann. Wehe kämpfte sich jedoch über die Abwehr ins Spiel, drehte die letzte Hüllhorster Führung beim 6:5 zum 6:8 (22.) und gestattete dem Gastgeber bis zur Pause nur noch einen weiteren Torerfolg zum 7:8.

„Wehe kannte alle unsere Abläufe“

Haarige Szene: Steffen Lohmeier bekommt den Unterarm an den Kehlkopf, nach einer Behandlung gab es aber Entwarnung.

„Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber Wehe kannte alle unsere Abläufe im Angriff und hatte für alles eine Lösung“, erläuterte Hüllhorsts Rückraumspieler Niklas Coors und gab damit eine Erklärung für die Einzelaktionen, in die er und seine Mitspieler zunehmend verfielen. „Marcel Ihlenfeld hat uns genau darauf vorbereitet, vor allem um die Achse Thomas Schröder/ Christian Wiechert zu unterbinden“, so Wehes Jochen Clemens, bevor er zu einem ersten Getränk auf den Derbysieg in die Hüllhorster Siebenmeterstube ging. Die Fortsetzung folgte in der Weher Backstube.

Die Schwarz-Weißen stellten nach der Pause schnell die Weichen auf Sieg. Das 11:13 (37.) war der knappste Abstand. Nach dem 13:18 durch ein Gegenstoßtor von Jonas Bruhn kam Hüllhorst II noch auf 15:18 und 16:19 (47.) heran. Das 16:22 (50.) war der größte Abstand.

Brust raus: Christian Ellers und Dennis Thielemann feiern den Auswärtserfolg in Hüllhorst, bei dem Tabellenführer TuS Wehe die Muskeln spielen ließ. Fotos (3): Pollex

Nach dem 17:22 wurde es mucksmäuschenstill in der Halle, als Steffen Lohmeier nach einem Schlag auf den Kehlkopf zu Boden ging und um Luft rang. Marcel Ihlenfeld griff sofort helfend ein. Erleichterung klang im Beifall der Zuschauer mit, als Lohmeier zur Bank gehen konnte (und zum Schluss auch wieder ins Spiel eingriff). Mit Jan Halstenberg sah allerdings der falsche Spieler die rote Karte.

Wehe kassierte das 18:22 und in Unterzahl das 19:22, umso wichtiger war der Treffer von Matthias Clemens zum 23:19 (55.), mit dem der Weg zu Wehes achtem Saisonsieg frei war. „Absolut verdient“ war dieser aus Sicht von Hüllhorsts Trainer Sascha Kleffmann: „Wir sind nie so nahe heran gekommen, um einen Punkt holen zu können“.

bra

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