Handball-Bezirksliga: Wehe holt nach dramatischem Spielverlauf dritten Sieg

Unerklärlicher Einbruch

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Die Weher Top-Torjägerin Ulrike Clemens flog wenige Sekunden vor Schluss mit Rot vom Feld.

Wehe - Von Melanie Russ. Tobias Lintelmann war bedient. Nach starkem Auftakt und zehn unerklärlich schwachen Minuten in der zweiten Halbzeit schien am Ende doch noch alles gut zu werden. Der dritte Bezirksliga-Sieg der Weher Handball-Damen gegen die HSG Hüllhorst II war schon perfekt, als Ulrike Clemens wenige Sekunden vor Schluss eine rote Karte kassierte – nach Ansicht des Weher Trainers völlig zu unrecht.

Die Unparteiischen meinten erkannt zu haben, dass die Weher Spielerin in den Schlusssekunden den Ball weggeworfen und damit zum Nachteil der Hüllhorster gehandelt hat. Das ist laut Reglement seit dieser Saison in der letzten Spielminute nicht mehr erlaubt. Nach Ansicht Lintelmanns wurde Clemens der Ball allerdings von einer Hüllhorster Spielerin aus der Hand geschlagen. Zudem hätten die Schiedsrichter die Szene gar nicht richtig sehen können, so Lintelmann. Er hat darum bereits Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt und hofft, dass die Weher Leistungsträgerin um eine Spielsperre herumkommt.

Es war nicht die einzige Situation, die Tobias Lintelmann gestern einige Nerven kostete. „Ab der 36. Minute war plötzlich ein Bruch in unserem Spiel, den ich mir nicht erklären kann.“ Mit 15:7 führend, gelang den Weherinnen zehn Minuten nicht ein einziger Treffer. Die Gastgeberinnen nutzten das, um mit einem 9:0-Lauf kurzzeitig die Führung zu erobern. Danach fingen sich die Weherinnen aber und machten auch wieder die einfachen Tore. Über 20:17 und 24:19 bauten sie ihren Vorsprung auf am Ende sechs Tore aus.

Zu Beginn des Spiels hatte nichts auf so einen dramatischen Verlauf hingedeutet, denn die Weherinnen hatten ihren Gegner über weite Strecken der ersten Halbzeit geradezu dominiert. „Die Mädels haben die Vorgaben am Anfang sehr gut umgesetzt“, lobte Lintelmann. Bis zur 26. Minute waren sie auf 10:3 davon gezogen. Erst, als sie die Zügel etwas schleifen ließen, kam Hüllhorst ins Spiel.

Für Wehe trafen: Clemens (14/4), Bruhn (3/2), Möll (3), Pieper (3), Lampe (2), Jurczyk (1).

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