Handball-Bezirksliga: Starke Abwehrleistung beim 24:16 in Nordhemmern

Wehe hält sich schadlos – bis auf Lohmeiers Schramme

+
Der Gegenspieler langt Steffen Lohmeier an den Hals. In der hart geführten Partie am Freitag in Nordhememrn hielt sich der TuS Wehe schadlos und holte den zwölften Saisonsieg.

Rahden - Eine lange Schramme ziert das Gesicht von Steffen Lohmeier, ein Andenken an die hart geführte Partie am Freitagabend in Nordhemmern, doch das war aus Sicht des TuS SW Wehe im Endeffekt zu verschmerzen. Der verlustpunktfreie Tabellenführer der Handball-Bezirksliga hat im ersten Punktspiel des neuen Jahres damit weitergemacht, womit er 2014 aufhörte – mit einem Sieg.

„Die Abwehr stand sehr gut. Wir haben es dem Gegner schwer gemacht, ein Tor gegen uns zu erzielen. Damit bin ich zu 100 Prozent zufrieden“, lobte Marcel Ihlenfeld nach dem 24:16 (11:9) gegen Lit NSM III. Vor dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag, 18. Januar, zu Hause gegen den Tabellenzweiten GWD Minden III hat Wehe nun 24:0-Punkte auf dem Konto.

Jetzt kommt GWD

zum Spitzenspiel

Nicht zufrieden war Wehes Coach mit der Torausbeute. „Wir hatten nur fünf technische Fehler, doch 20 Fehlwürfe sind zu viel. Daran müssen wir arbeiten“, so Ihlenfeld mit Blick auf den wichtigen Monat Januar, der den Schwarz-Weißen Duelle mit den Verfolgern GWD Minden III (mit den A-Jugend-Bundesligaspielern), sowie TG Lage und TuS Gehlenbeck beschert.

In Nordhemmern ließ Wehe nach starkem Beginn und einer 8:2-Führung (20.) den Gastgeber noch einmal zurück ins Spiel kommen. Jochen Clemens, Julian Hodde, Dennis Thielemann und Matthias Clemens sowie Torhüter Florian Kröger machten die Abwehr dicht, doch die Ballgewinne wurden vorne zu oft gleich wieder weggeworfen. „Deshalb war ich in der Halbzeitpause auch richtig angefressen“, gibt Ihlenfeld zu.

Besser machten es seine Mannen in der zweiten Halbzeit. Wieder stand die Abwehr, und diesmal wurden von Julian Hodde (fünf Tore), Matthias Clemens (4) und Co. auch vorne die Chancen genutzt, um auf 21:13 davon zu ziehen.

Auf Wehes Tempohandball reagierte der Gegner mit harter bis rüder Gang-art. „Zum Glück sind wir ohne größere Blessuren davongekommen“, atmete Wehes Coach auf. Nur Steffen Lohmeier wird sich beim Blick in den Spiegel noch ein wenig länger an die Partie erinnern.

TuS Wehe: Kröger - Hesse (2), J. Clemens (2), Lohmeier (3), Tinnemeier (3/2), Melcher, M. Clemens (4), Hodde (5), Hensel (1), Thielemann (2), F. Bruhn (2).

ag

Das könnte Sie auch interessieren

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Kommentare