Handball: Angeknockter TuS Wehe heute Abend im Derby gegen Gehlenbeck

Mit sauberer Abwehrarbeit die Kehrtwende schaffen

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Zwei Niederlagen in Folge gilt es abzuhaken. Die Mannen von Trainer Marcel Ihlenfeld und Co-Trainer Tobias Lintelmann (l.) wollen heute die Kehrtwende schaffen.

Rahden - Der Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga braucht ein Erfolgserlebnis. Mit zwei Niederlagen hintereinander geht der lange souverän führende TuS SW Wehe heute Abend ein wenig angeknockt in das Derby gegen den TuS Gehlenbeck. Anwurf in der Rahdener Stadtsporthalle ist um 18.45 Uhr. Auch als Einstimmung auf die sich anschließende „Schwarz-Weiße Nacht“ soll beim Gastgeber die Kehrtwende her.

Im Hinrundenspiel zeigte sich Wehe gut eingestellt auf den Gehlenbecker Angriff und behielt mit 27:23 (14:11) die Oberhand. „Jetzt will Gehlenbeck natürlich die Revanche“, weiß Marcel Ihlenfeld, was ihn und seine Mannen heute Abend erwartet. Der Trainer des TuS Wehe will mit „einer sauberen Abwehrarbeit“ als Basis dagegen halten.

Die beiden Niederlagen gegen GWD Minden III und bei der TG Lage haben auch Ihlenfeld beschäftigt. „Bei uns ist der Wurm drin. Nach der Niederlage gegen Minden wirkte die Mannschaft ein bisschen eingeschüchtert. Im Angriff fehlt uns der Mut, in der Abwehr haben wir im Innenblock nicht gut gestanden“, so der Coach im Rückblick auf das 25:31 bei der TG Lage. Dort zog sich zu allem Überfluss Rechtshänder Julian Hodde eine Verletzung am Daumen zu und droht ebenso auszufallen wie Jonas Bruhn, bei dem sich nach einem Daumenbruch Komplikationen eingestellt haben. Wie der erkrankte Jochen Clemens setzten beide in der Woche mit dem Training aus.

Der Ausgang des Derbys ist Richtung weisend für die weitere Entwicklung an der Tabellenspitze. Der TuS Gehlenbeck, mit fünf Punkten Rückstand auf Wehe auf dem dritten Tabellenplatz, steht – anders als der Gastgeber – nicht unter großem Druck und freut sich auf das Derby in Rahden. „Wenn wir die Leistung aus den letzten zehn Minuten mit nach Wehe nehmen, dann wollen wir mal sehen, was passiert“, sagt Gehlenbecks Trainer Peter Pickel und erinnert an das 27:19 gegen LiT NSM III, das die Mannschaft nach einem 19:17-Zwischenstand im Endspurt erspielte.

„Wehe ist sehr heimstark, aber wir wissen, was auf uns zukommt“, ergänzt Gehlenbecks Trainer trotz allen Respekts. Schließlich gewann Gehlenbeck in der Saison 2013/14 beide Derbys (30:29 und 32:29).

DK

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