Handball: A-Mädchen unterliegen HSG Blomberg-Lippe mit 23:24/Starke erste Halbzeit/Zwölf Tore von Sandrina Möll

Wehe braucht Trost nach knapper Niederlage

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Trostspender: Celine Langschmidt wird von Torhüterin Ann Kathrin Bohnhorst in den Arm genommen.

Rahden - Kreisläuferin Franziska Langelahn, die den letzten Ball verlor, schlug die Hände vors Gesicht, Trainer Harald Bruhn tröstete seine beste Spielerin Sandrina Möll (zwölf Tore) und auf der Bank nahm Torhüterin Ann Kathrin Bohnhorst die schluchzende Celine Langschmidt in den Arm: Die Spielerinnen des TuS SW Wehe brauchten Trost am Samstag nach der 23:24 (15:11)-Niederlage im Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe. „Wir waren nicht schlechter, die Mädchen hätten ein Unentschieden verdient gehabt“, leistete Bruhn erste verbale Aufbauhilfe.

Was den Trainer der Weher Oberliga-Mädchen zu dieser Einschätzung kommen ließ, war am Samstag in der Rahdener Stadtsporthalle vor allem die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Da lieferten die Weherinnen den im Vergleich zum ersten Spieltag personell deutlich verbesserten Blombergerinnen ein Duell auf Augenhöhe und sogar ein wenig darüber hinaus. Angeführt von der überragenden und auf Linksaußen kaum zu stoppenden Sandrina Möll legten die Schwarz-Weißen bis zum 15:11 vor. „Die erste Halbzeit war topp“, lobte Bruhn, der bis dahin eine „fast optimale Vorstellung“ der Gastgeberinnen gesehen hatte.

Doch in der zweiten Halbzeit riss der Faden. Blombergs Trainer ließ Wehes Antreiberinnen Neele Bruhn und Sandrina Möll kurz decken. „Das hat uns auf die Verliererstraße gebracht“, erkannte Harald Bruhn an. Aus einer 18:14-Führung (35.) wurde ein 18:20-Rückstand. Sabrina Hoischen beendete die Durststrecke mit dem 19:20 (47.). Der Gastgeber schaffte noch einmal den Ausgleich und die eigene Führung durch Nele Bredenkötter (21:20, 51.), doch am Ende war es auch eine Frage der Kräfte.

Mölls Treffer zum 22:22 beantworteten die Gäste mit zwei schnellen Gegentoren zum 22:24 (58.). Nach dem 23:24 (60.) durch Franziska Langelahn agierte Wehe mit offener Deckung und kam noch einmal in Ballbesitz, der jedoch – wie das Spiel – verloren ging.

„In der zweiten Halbzeit haben wir versäumt, die Tore zu machen. Trotzdem bin ich keinesfalls unzufrieden. Für dieses Spiel hätten die Mädchen eine Belohnung verdient gehabt“, sagte Harald Bruhn, der stattdessen trösten musste.

TuS SW Wehe: Bohnhorst, Kummer - Bredenkötter (2 Tore), Langschmidt (2), Bödding, Möll (12), Hoischen (1), Knost, Hoppe, Bruhn (2), Hartmann, Wiedemann, Langelahn (4), Tacke, Clemens.

ag

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