Handball: 21:27 gegen VfL Schlangen bedeutet erste Heimniederlage für Wehes Frauen/18:16 geführt

Den roten Faden im Angriff verloren

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Augen zu und durch: Wehes Frauen, hier mit der dreifachen Torschützin Ines Krone, agierten am Ende zu hektisch.

Rahden - Ein Spiel mit x... Handballfrauen-Landesligist TuS SW Wehe hat am Samstag nach einem Blackout in den letzten 20 Minuten die erste Heim- und höchste Saisonniederlage kassiert. Aus einer 18:16-Führung gegen den clever aufspielenden VfL Schlangen wurde noch ein deutliches und enttäuschendes 21:27 (12:11).

Gleich nach dem Abpfiff schnappte sich Tobias Lintelmann die Spielstatistik, doch verstehen, was da zwischen der 42. und 60. Minute passiert war, konnte auch Wehes Coach nicht. „Das kann man kaum erklären. Wir haben nicht mehr auf die Nahtstellen der Schlangener Deckung gespielt, viel zu früh abgeschlossen und im Angriff kopflos agiert. Diese 20 Minuten müssen wir aus dem Gedächtnis streichen.“

Mit 17:7-Punkten als Tabellendritter steht seine Mannschaft weiterhin sehr gut da, zumal für einen Aufsteiger, doch Selbstbewusstsein tanken für die nächsten Spiele in Detmold sowie in zwei Wochen zu Hause gegen Tabellenführer Rietberg-Mastholte konnten die Weherinnen nicht. Rietbergs Trainer Lutz Strauch konnte die Rahdener Stadtsporthalle am Samstag ohne flaues Gefühl verlassen.

Dabei hatte es zunächst danach ausgesehen, als sollten die Weherinnen ihre starken Leistungen aus der Hinrunde mit ins erste Spiel des neuen Jahres nehmen können. Mit Daniela Rödenbeck (Lintelmann: „14 gehaltene Bälle, an ihr hat es nicht gelegen“) als Rückhalt im Tor legten die Gastgeberinnen zum 12:9 vor. Nach einem von Ulrike Clemens ausgelassenen Siebenmeter kam Schlangen auf 12:11 heran und zog nach Wiederanpfiff auf 12:13 vorbei.

Wehe (ohne Sandrina Möll, Celine Langschmidt und Torhüterin Jana Kummer) antwortete mit Toren durch Ines Krone von Linksaußen und einer Siebenmeter-Parade von Daniela Rödenbeck als Vorlage zum 16:14 (38.). Auch nach dem 16:16 legte der Gastgeber noch einmal zum 18:16 (42.) vor, doch dann war er urplötzlich weg, der rote Faden im Angriffsspiel.

Nach dem 18:20 (48.) versuchte es Lintelmann mit einer Auszeit sowie später mit dem Tausch Torhüterin gegen zusätzliche Feldspielerin (die Gäste trafen zum 19:23 ins leere Tor) und offener Deckung, doch seine Spielerinnen kamen aus der Negativspirale nicht mehr heraus. „Ich habe keine Körpersprache und kein Aufbäumen gesehen“, monierte Wehes Coach nach der zweiten Saisonniederlage.

TuS Wehe: Rödenbeck, Neuberger - Ibrisagic (1), Bredenkötter, Jurczyk (2), Bruhn (7/5), Krone (3), Clemens (3), Lappe, Pieper, Hoischen (2), Langelahn (3).

ag

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