Handball: 21:25-Niederlage in Flensburg / Zu viele Fehler in Halbzeit zwei

TuS N-Lübbecke kommt mit leeren Händen zurück

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Die Enttäuschung sitzt tief bei Drago Vukovic. Auch gegen die SG Flensburg-Handewitt war für den TuS N-Lübbecke nichts zu holen.

Lübbecke - Von Melanie Russ. Sie spielten wieder eine ordentliche erste Halbzeit und kommen dennoch wieder mit leeren Händen zurück. Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke unterlag gestern Abend bei der SG Flensburg-Handewitt mit 21:25 (13:13). Wie schon gegen Hamburg und Hannover brachten sich die Rot-Schwarzen durch unnötige Fehler in der zweiten Halbzeit selbst um die Chance auf einen Sieg.

Gegen die stark ersatzgeschwächten Nordlichter hielten die Gäste in der ersten Halbzeit gut mit. In der hitzigen Anfangsphase – die Unparteiischen zückten in den ersten 15 Minuten sechs Mal die gelbe Karte – konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen. Ab der 17. Minute spielte sich Flensburg durch zweimal Anders Eggert und Johan Jakobsen – neben Drasko Nenadic und Anders Eggert der beste SG-Schütze – erstmals eine Drei-Tore-Führung heraus. TuS-Trainer Dirk Beuchler unterband den Lauf mit einer Auszeit, nach der die Gäste durch Christian Dissinger und Ales Pajovic sofort wieder verkürzten. Ein zweiter Ausreißversuch der Gastgeber scheiterte ebenfalls. Kurz vor dem Pausenpfiff trafen Ramon Tauabo und Dissinger in Überzahl zum 13:13-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel boten die Ostwestfalen den angeschlagenen Flensburgern zunächst weiter Paroli. Ab der 44. Minute nahm das Unglück dann seinen Lauf. Nach dem Treffer von Niclas Pieczkowski zum 18:17 musste der TuS zehn Minuten auf das nächste Erfolgserlebnis warten. Zweimal Michael Nicolaisen, Bogdan Radivojevic nach einem Ballverlust von Drago Vukovic und Drasko Nenadic per Tempogegenstoß brachten Flensburg auf 22:17 in Front. Die Nettelstedter scheiterten derweil gleich drei Mal am starken Flensburger Keeper Mattias Andersson (15 Paraden).

TuS-Trainer Beuchler versuchte mit einer Auszeit in der 52. Minute wieder Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen, doch was in der ersten Halbzeit noch funktioniert hatte, blieb dieses Mal ohne Wirkung. Unmittelbar nach Wiederanpfiff leisteten sich die Nettelstedter die nächsten drei Fehlwürfe und hatten Glück, dass auch Flensburg zweimal patzte.

Als Tim Remer in der 55. Minute per Tempogegenstoß zum 23:18 traf, war es für eine Aufholjagd schon zu spät. Zwar konnte der TuS die Niederlage am Ende noch etwas freundlicher gestalten, trösten wird das bei den Rot-Schwarzen aber niemanden.

Die Mannschaft habe bis zum Ende gekämpft, attestierte Beuchler seinen Spielern nach dem Schlusspfiff die richtige Einstellung. In der zweiten Halbzeit habe sie dann leider Probleme im Angriff bekommen und die Durchschlagskraft vermissen lassen. „Das war der Knackpunkt und ist sehr ärgerlich, weil wir erst gut mitgehalten haben“, resümierte ein enttäuschter Trainer.

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