Handball-Bezirksliga: TuS Wehe gehandicapt, aber ohne Druck zum HCE Bad Oeynhausen

„Haben gar nichts zu verlieren“

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Ohne Druck: Trainer Christian Kemenah. ·

Rahden - Mit dem Sieg im Hinspiel brachte der TuS Wehe den eigenen Karren ins Rollen und dem Meisterschaftsfavoriten Nummer eins, HCE Bad Oeynhausen, die erste von bislang erst zwei Saisonniederlagen in der Handball-Bezirksliga bei. Jetzt geht es am Sonntag zum Rückspiel nach Bad Oeynhausen, „und dort wäre für uns alles andere als eine Niederlage eine Überraschung“, sagt Wehes Trainer Christian Kemenah.

Für dieses Understatement kann der Coach des Tabellendritten gleich mehrere Gründe ins Feld führen. Da wäre zum einen die Stärke des Gegners, der mit dem früheren Bundesligaprofi Aaron Ziercke prominenten Zuwachs zur Rückrunde erhielt. Ziercke könnte morgen Abend in der Sporthalle in Eidinghausen (Anwurf ist um 17 Uhr) tatsächlich dabei sein, denn die von ihm trainierte Drittligamannschaft GWD Minden II spielt am Samstag.

Dagegen haben die Weher erneut personelle Probleme. Aktuell fehlt den Schwarz-Weißen mit Torhüter Tobias Lintelmann, Kapitän Steffen Lohmeier, Dennis Thielemann, Julian Hodde und Lars Schubel fast eine komplette Sieben. Das vermochte das Restaufgebot nicht wegzustecken und kassierte mit dem 19:27 gegen Löhne-Obernbeck die zweite Niederlage in Folge.

„Wir haben in Oeynhausen gar nichts zu verlieren“, betont Christian Kemenah und nimmt den Druck von seiner gehandicapten Mannschaft. Unter Zugzwang stehe viel mehr der Gastgeber, welcher mit dem 29:34 in Steinheim (nach zwischenzeitlichem Zehn-Tore-Rückstand) ebenfalls seine Generalprobe verpatzte und nun nur noch drei Zähler vor seinen Verfolgern liegt.

„Oben ist alles zusammengerückt. Das wird interessant. Jetzt kommen die Spiele, in denen es um die Wurst geht“, sagt Oeynhausens Trainer Jochen Borcherding vor dem Duell Erster gegen Dritter. · ag

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