Positives Zwischenfazit bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke

„Guten Job gemacht“

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Auch im Pokalspiel in Bietigheim durchgesetzt: Jens Schöngarth hat sich mit den Lübbeckern ins Achtelfinale vorgespielt. Zehn Erst- und sechs Zweitligisten sind noch dabei. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthPositive 11:9-Punkte in der Liga, im DHB-Pokal nach einem souverän herausgespielten 31:24- Sieg bei Zweitliga-Tabellenführer SG BBM Bietigheim im Achtelfinale: Bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke fällt das Zwischenfazit in der schöpferischen Pause bis zum nächsten Spiel am 6. November in eigener Halle gegen Frisch-Auf Göppingen sehr erfreulich aus. Für einen Wermutstropfen sorgt allerdings die Bekanntgabe von Rechtsaußen Dennis Wilke, das Angebot des Vereins zur Vertragsverlängerung nicht anzunehmen und den TuS am Ende der Saison zu verlassen (siehe anderen Artikel auf dieser Seite).

„Alle haben in den vergangenen Wochen einen guten Job gemacht und es sich verdient, ein bisschen zu relaxen“, betont Dirk Beuchler. Der 42-jährige, neue TuS-Coach hatte es nach den vorangegangenen, strapaziösen Wochen noch einmal geschafft, seine Mannschaft auf den Punkt vorzubereiten. Der Auswärtssieg bei Zweitliga-Tabellenführer SG Bietigheim fiel ungefährdet und deutlicher aus, als im Vorfeld vermutet.

„Bis zur 15:7-Führung haben wir sehr gut gespielt. Dann habe ich gewechselt, um beispielsweise Arne Niemeyer nach seiner Verletzungspause Spielpraxis zu geben. Das hat nicht so gut geklappt“, analysiert Beuchler. Er brachte in der zweiten Halbzeit wieder seine Stammformation, die mit einem Zwischenspurt den Vorsprung auf 24:15 ausbaute und das Spiel kontrollierte.

Der TuS N-Lübbecke befindet sich somit zusammen mit neun Erst- und sechs- Zweitligisten im Lostopf, wenn am Sonntag im Vorfeld der Bundesligapartie Füchse Berlin gegen HSV Hamburg die Paarungen für das Achtelfinale gezogen werden. „Ein Wunschlos habe ich nicht“, sagt Beuchler, der aber schon geguckt hat, welche Erstligakonkurrenten noch im Rennen beziehungsweise schon draußen sind wie beispielsweise der HSV Hamburg nach seiner überraschenden Heimniederlage gegen Göppingen. „Es sind sicherlich noch einige machbare Aufgaben dabei. Wir sind nur noch zwei Siege vom Final Four entfernt, und mit ein bisschen Losglück kann man ja schon ins Viertelfinale kommen“, blickt Dirk Beuchler vorsichtig voraus.

In der Liga haben sich die Ostwestfalen ebenfalls eine positive Ausgangsposition geschaffen. Platz zehn mit 11:9-Punkten sind allerdings nur eine Momentaufnahme, denn bis Jahresende stehen noch zehn anspruchsvolle Punktspiele auf dem Programm. Davon allein sechs im November mit den Spielen gegen FA Göppingen (6.11.), in Lemgo (13.11.), gegen Berlin (16.11.) sowie dreimal in Folge auswärts beim TV Emsdetten (20.11.), HSV Hamburg (24.11.) und THW Kiel (27.11.).

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