Desteler Pferdetage finden mit Könemann-Sieg furiosen Abschluss / Führzügelklasse und Fahrsport-Einlage

Gute Stimmung und ein spannendes Finale

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Kreiszeitung Syke

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthDESTEL · Die Desteler Reitertage von Freitag bis Sonntag dauern eigentlich vier Tage. Ohne den Abbau am Montag geht es nämlich nicht. Doch der ging den Helfern des RV Destel leicht und mit einem Lächeln von der Hand. „Alles hat reibungslos geklappt. Wir sind sehr zufrieden“, betonte Vereinssprecherin Nadin Henke und zog ein positives Fazit.

Dort, wo gestern mit vereinseigenem Engagement die letzten Spuren der beliebten Reitsportveranstaltung beseitigt wurden, war es 24 Stunden zuvor noch sehr lebhaft zugegangen. Der Sonntag bot ein volles und dank der Führzügelklasse für die Jüngsten sowie einer Fahrsport-Einlage des Vereins auch abwechslungsreiches Programm. „Das Wetter hat mitgespielt, es waren viele Zuschauer da und die Stimmung war richtig gut“, freute sich Nadin Henke im Namen des Vereins. Das Team mit Ilka Hahler und Co. machte am Sonntag sogar die Welle.

„Ideal für

ein Stechen“

Die letzte der 34 Prüfungen war die sportlich hochwertigste, und das Finale um den Barre-Stilpokal wurde tatsächlich zum erhofften abschließenden Höhepunkt des Turniers. Acht Teilnehmer hatten es in die Siegerrunde geschafft, hier wurde in umgekehrter Reihenfolge zum Normalparcours gestartet. Als drittletzter Starter setzte Ricardo Tenti vom RV Wagenfeld im Sattel von Chica Morena mit einer schnellen Nullfehlerrunde ein Ausrufezeichen. Doch Vorjahressieger Ronny Lösche auf Aaron unterbot die Bestmarke um satte drei Sekunden, und nicht wenig deutete darauf hin, dass der Petershäger erneut in Destel triumphieren würde. Es kamen ja nur noch zwei: Gerd Könemann und seine Hannoveraner Stute Alexa. Und die fegten noch einmal schneller und vor allem fehlerfrei durch den Stangenwald. „Es wurde zunehmend spannender, ideal für ein Stechen“, berichtete Nadin Henke.

Ronny Lösche konnte sich trösten. Der Petershäger gewann das Punktespringen Klasse L auf Crunchy Nut, belegte die Plätze eins und zwei in der Springprüfung Kl.M* und schaffte in der Zwei-Phase-Springprüfung Kl.M* das Kunststück, drei Pferde auf den Rängen eins bis drei zu platzieren.

Auch die Mannschaftsreiter im Rennen um den Merkur-Cup machten in Destel Station. Herausragend war dabei das Ergebnis der Oberbauerschafter Dressurreiter, die im Pas de deux mit der Wertnote 8,0 belohnt wurden und die Prüfung mit respektablem Vorsprung vor Espelkamp, Hille und Pr. Oldendorf gewannen. Im Springen unterstrich einmal mehr die Mannschaft des RV St. Georg Pr. Oldendorf ihre momentane Ausnahmestellung auf Kreisebene mit Platz eins (0.00/155.33) vor der Mindener Lübbecker Reitsportgemeinschaft (0.00/159.10), dem RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft (4.00/157.22), RV Altes Amt Dielingen-Drohne (4.00/173.92) und der Mannschaft von Gastgeber RV Destel (8.00/150.49).

Neben den traditionellen Spring- und Turnierprüfungen bot das Programm beim „Jump and Drive“ viel Aktion. Unter jubelnden Anfeuerungsrufen der Zuschauer und einer launigen Moderation des Sprechers versuchten Reiter und Fahrer in einer gelungenen Kombination den Parcours zu meistern. Hier hatten Melissa Löchert auf Sandokan und die Fahrerin Jennifer Ottenlips souverän die Nase vorn und ließen in der Zeitwertung die weiteren Gespanne weit hinter sich.

Die Jüngsten in der Führzügelklasse durften ebenfalls am Sonntag Nachmittag vor vielen Zuschauern in den Parcours. Hier holte Luisa Meyer vom RV Frotheim-Isenstedt auf Balou den begehrten Pokal und Schleifchen für den Trophäenschrank. Jedoch waren lediglich vier Nachwuchsreiterinnen mit von der Partie. Maleen Husemeier auf Shirly von der Turniergemeinschaft Mindener Land, Lara Rohlfing auf Tally vom RFV Ströhen und Lea Oberschlake auf Nicky vom RFV Espelkamp durften ebenfalls Schleifchen mitnehmen.

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