Gute Platzierungen für RFV Wehdem-Oppendorf bei Deutschen Meisterschaften

Aufregende Tage und ein Dankeschön an die Helfer

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Schlägt ein Rad auf dem Rücken von „Hendrikx“: Eileen Siekmeier.

Stemwede - Aufregend und anstrengend: Für die besten Voltigierer Deutschlands ging es bei den Deutschen Meisterschaften 2015 im hessischen Alsfeld um Meistertitel, Platzierungen und persönliche Erfolge – für die „Voltis“ des Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf Herausforderung und Belohnung zugleich.

„Es waren sehr schöne, aber auch anstrengende Tage, die ohne die vielen Helfer, die uns begleitet haben, nie so reibungslos hätten verlaufen können“, berichtete Tabea Hoffmann im Namen des Vereins und bedankte sich noch einmal für die Unterstützung.

Schon die Qualifikation für den nationalen Bundesentscheid darf aus Sicht der Oppendorfer als großer Erfolg gewertet werden. Nathalie Döhnert und Eileen Siekmeier waren als Einzelvoltigierer nominiert worden, das S-Team mit Antje Döhnert an der Longe, Simona Bruhne, Eileen Siekmeier, Deborah Roters, Marcel Sühring, Nathalie Döhnert und Tabea Hoffmann hatte ebenfalls den Sprung nach Alsfeld geschafft.

Anstandslos durch Verfassungsprüfung

Dort galt es für den Tross aus dem Norden Ostwestfalens die erste Hürde zu nehmen: Sowohl „Hendrikx“ als auch „Sorgenkind Rasputhin“, der bei den Westfälischen Meisterschaften noch Probleme hatte, kamen anstandslos durch die Verfassungsprüfung, woraufhin den Aktiven und Helfern aus Stemwede ein großer Stein vom Herzen fiel.

Starke Vertreter Westfalens bei den Deutschen Meisterschaften: Die Voltigierer des RFV Wehdem-Oppendorf mit Trainerin Antje Döhnert und Töchterchen Lana sowie Simona Bruhne, Eileen Siekmeier, Deborah Roters, Marcel Sühring, Nathalie Döhnert und Tabea Hoffmann.

Im Einzelwettbewerb der Frauen gab es ein großes Teilnehmerfeld mit 37 Startern. Die beste Platzierung für den RFV Wehdem-Oppendorf konnte Nathalie Döhnert verbuchen. Für sie lag nach Pflicht (Platz 15 - Note 7,222), Kür (Platz 14 - 7,768) und dem Technikprogramm (Platz 17 - 6,346) sogar eine Platzierung unter den besten 15 im Bereich des Möglichen. In der abschließenden Kür rutschte sie bei einer Übung ab und verließ für kurze Zeit den Pferderücken. Doch Döhnert konnte einen schnellen Aufgang turnen und ihre Kür fortsetzten, womit sie wichtige Punkte (Note 6,845) rettete. Die Endnote 7,045 bescherte ihr einen hervorragenden 17. Platz.

Platz 17 unter 37 Startern im Feld der Frauen: Nathalie Döhnert.

Auch Eileen Siekmeiers Auftakt mit „Hendrikx“ und Antje Döhnert an der Longe gelang. Nach der Pflicht (Note 7,060) fand sich das Trio auf Rang 18 wieder. Da ihr Abgang in der Kür außerhalb der vorgegebenen Zeit erfolgte, wurden Siekmeier Punkte abgezogen (Platz 27 - 7,377). Zu Beginn ihres Technikprogramms turnte sie ebenfalls sehr sauber, stürzte aber und ging noch einmal aufs Pferd, um eine fehlende Technikübung zu zeigen (Platz 24 - 5,739). Dafür revanchierte sich Eileen Siekmeier mit einer starken Leistung in der abschließenden Kür, in der sie die Richter mit der Note 7,397 belohnten und auf Rang 16 sahen. Damit verbesserte sich die Oppendorferin in der Gesamtwertung unter den 37 Startern noch auf Platz 22 (Endnote 6,893).

S-Team nach starker Pflicht auf Platz elf

Die beste Leistung gelang dem S-Team gleich zu Beginn in der Pflicht. Mit „Ras-puthin“ und Antje Döhnert an der Longe turnten die Oppendorfer unter den 23 teilnehmenden Mannschaften auf einen äußerst starken elften Platz (Note 6,676). „In der Kür hatte Rasputhin keinen so guten Tag und lief deshalb am Anfang nicht so gut. Doch das Team ließ sich davon nicht beirren, behielt die Nerven und kämpfte sich durch die einstudierte Kür und konnte daher noch eine gute Leistung zeigen“, berichtete Tabea Hoffmann.

Für große Freude im Lager der Oppendorfer sorgte dann noch einmal die starke Leistung in der abschließenden Kür, die mit der Note 7,445 (Platz 14) belohnt wurde. Das bedeutete in der Gesamtwertung Rang 15 mit der Endnote 7,063, womit Wehdem-Oppendorf bei den nationalen Titelkämpfen immerhin acht Teams hinter sich ließ.

ag/tah

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