Gruppenhelferlehrgang des Kreissportbundes vermittelt Fachwissen für Arbeit im Verein

Aus Liebe zum Sport

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Eine runde Sache: Die Jugendlichen aus den Kreisvereinen kamen beim Gruppenhelferlehrgang mit neuen Sportarten in Berührung – Motivation für die Arbeit im Verein.

Rahden - Versteinerte Menschen, Zauberer, befreiende Feen – es war keine Märchenaufführung, zu der 16 junge Menschen in der Turnhalle der Lübbecker Regenbogenschule zusammenkamen. Das „Zaubererspiel“, das Imke Topp und Franziska Merdian, Leichtathletinnen im TuSpo Rahden, als Gruppenleiterinnen mit weiteren Heranwachsenden ausprobierten, war nur ein Praxiselement, das den in ihren Vereinen ehrenamtlich Engagierten Hilfestellungen und Handlungssicherheit in Theorie und Praxis geben soll.

Der einwöchige Aufbau-Gruppenhelferlehrgang, den die Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren über die Sportjugend im Kreissportbund des Kreises Minden-Lübbecke in der ersten Herbstferienwoche absolvierten, war eine runde Sache. Fünf Tage qualifizierten sich die Teilnehmer motiviert, freiwillig und unentgeltlich weiter, um in Zukunft in ihren Vereinen mit umfassender Grundbildung als Gruppenhelfer oder Trainer jungen Menschen die Liebe zum Sport zu vermitteln und das breit gefächerten Sportangebot in den Vereinen zu sichern. Dass die jungen Menschen den praktischen Übungen und der theoretischen Reflexion viel für „ihren Sport“ abgewinnen konnten, war bis zuletzt deutlich spürbar.

„Dieser zweite Teil des Gruppenhelfer-Lehrganges ist so gestaltet, dass er die verschiedensten Sportarten anspricht. Dazu gehen wir gezielt auf Wünsche und Fragen der Jugendlichen ein“, erklärt Sarah Quade, die gemeinsam mit Tim Schumacher den Lehrgang leitete. Fußball, Leichtathletik, Handball, Volleyball, Tanzen, Kinderturnen, Karate, Bokwa, Rope Skipping, Badminton, Tischtennis, Klettern – die Bandbreite an Sportarten machte deutlich: sich nur in einem Bereich zu engagieren, reicht manchen Teilnehmern nicht.

„Was wir hier lernen, können wir für jeden Sport anwenden. Dazu haben wir sogar noch neue Sportarten kennen gelernt, von denen wir vorher noch nichts gehört hatten“, so Lisa-Marie Heemeier vom TV Häver. „Themen wie Stundenaufbau und -planung sind sehr hilfreich“, betont Kirsten Kottenbrink vom TuS SW Wehe. „Vor allem richtiges Verhalten bei Sportunfällen ist von Bedeutung“, unterstreicht Imke Topp.

„Für Jugendliche ist es heutzutage nicht leicht, sich neben Schule oder Berufsausbildung noch für andere Menschen ehrenamtlich zu engagieren. Daher ist es hoch anzurechnen, dass sich die jungen Menschen in ihrer Freizeit nicht nur in den Vereinen engagieren, sondern wie mit dieser Fortbildung weit darüber hinaus noch Zeit in den fundierten Wissenserwerb investieren, mit dem sie die Vereinsarbeit bereichern und sicher und kompetent begleiten“, lobten die Lehrgangsleiter.

KSB

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