Veranstaltung am 13. und 14. Juni erstmals mit Wertung zur Deutschen Rallye-Meisterschaft / Wendt als Lokalmatador

Große Vorfreude beim AMC Stemweder Berg

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Marcel Wendt und Co-Pilot Kay Papenfuß vom AMC Stemweder Berg wollen beim Heimspiel am 14. Juni mit dem Opel Adam wieder richtig gut punkten. ·

Stemwede - Große Freude beim ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. und dem AMC Stemweder Berg. Erstmals in der langen und traditionsreichen Geschichte zählt die ADAC Rallye Stemweder Berg zur Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Übrigens nach der ADAC Westfalen-Lippe-Rallye im Jahre 1983 erstmals wieder ein Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft in Nordrhein-Westfalen. Deshalb wird am 13. und 14. Juni 2014 ein stark besetztes Teilnehmerfeld im hohen Norden von NRW erwartet, das auch um Punkte zur ADAC Rallye Masters, zum ADAC Opel Rallye Cup und zum Norddeutschen ADAC Rallye Cup kämpfen wird.

Der Veranstalter erwartet über 70 Rallyeteams für den Kampf um die Plätze, Pokale und Punkte. Für die Liebhaber älterer Autos wird zusätzlich eine Retro-Rallye, bei der die einzelnen Prüfungen mit vorgegebenen Sollzeiten absolviert werden müssen, in den spannenden Rallyetag eingebunden. Am Veranstaltungstag gilt es für die Teams zwölf Wertungsprüfungen mit insgesamt ca. 108 Kilometern Länge auf Bestzeit zu absolvieren. Alle Strecken werden auf Asphalt zurückgelegt.

Die Teams starten am Samstagmorgen um 8:31 Uhr auf dem Festplatz in Stemwede-Levern. Zum Auftakt stehen drei anspruchsvolle Wertungsprüfungen in den Gemeinden Stemwede und Lemförde auf dem Programm, die insgesamt ca. 26 Kilometer lang sind. Nach einer kurzen Pause im Servicepark steht der zweite Durchgang dieser Sektion auf dem Programm.

Start in Levern,

dann nach Lemförde

Am Nachmittag warten drei weitere Strecken in den Gemeinden Bad Essen, Preußisch Oldendorf und Espelkamp mit insgesamt ca. 28 Kilometer darauf, in zwei Schleifen auf Bestzeit absolviert zu werden. Um ca. 19.30 Uhr erreichen die ersten Masters-Teilnehmer das Ziel in Stemwede-Levern. Danach rollen dort die Retro-Rallye-Teilnehmer durch den Zielbogen.

Am Samstagmorgen vor dem Start, bzw. in den Servicepausen bieten der Festplatz und das Betonwerk in Stemwede-Levern spannende Anlaufpunkt für alle Rallye-Begeisterten. Dort bereiten die Teams mit Hochdruck die Fahrzeuge für die anstehenden Prüfungen vor, checken beim Service die Technik und beseitigen eventuelle Schäden. Rallye-Action wird den Zuschauern auf allen Wertungsprüfungen geboten. Besonders ausgewiesene Zuschauerpunkte sind dem Programmheft zu entnehmen, das ab Freitagmorgen im Rallyezentrum erhältlich ist.

Erwartet werden neben Vorjahressieger Hermann Gaßner vor allem sein ärgster Widersacher, sein Sohn Hermann Gaßner jr. und Ruben Zeltner mit seinem brüllenden Zebra, einem Porsche 911GT3 (997), sowie weitere Top-Teams aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Auch die Opel-Werksfahrer und ADAC Stiftung Sport-Förderpiloten Marijan Griebel/Alexander Rath sowie Fabian Kreim/Josefine C. Beinke werden mit ihren beiden Opel ADAM R2 in Stemwede antreten. Nach drei Veranstaltungen führt Griebel vor Kreim die Division 5 des ADAC Rallye Masters sowie die R2-Klasse der Deutschen Rallye-Meisterschaft an.

Im ADAC Opel Rallye Cup ist der ADAC Ostwestfalen-Lippe stark vertreten. Mit Emil Bergkvist/Sofie Lundmark kommen die derzeit im Cup Führenden mit dem von AUDEX-Motorsport vorbereiteten Opel Adam nach Stemwede. Marcel Wendt, der Youngster vom AMC Stemweder Berg ist zusammen mit Co-Pilot Kay Papenfuß gut in die Saison gestartet. Zu den 18 eingefahrenen Punkte sollen bei der Heim-Rallye weitere hinzukommen, um vom derzeitigen 8. Platz weiter vorrücken zu können.

Dieses Ziel haben auch Niklas Stötefalke/Thomas Hanak, dem weiteren vom ADAC Ostwestfalen-Lippe unterstützten Rallyeteam aus Bad Oeynhausen. Mit dem von Opel Buschmann vorbereiteten Opel Adam ist Stötefalke derzeit mit 16 Punkten Zehnter im Gesamtklassement. Zum vierten von sechs Läufen gastiert auch die Renault Twingo R1 Deutschland Trophy in Stemwede und Toni Mosel kommt als Führender nach Stemwede. · coll

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