Geschäftsführer des TuS N-Lübbecke hört schwer erkrankt auf

Große Sorge um Uwe Kölling

Ein großer Teil der Mannschaft des TuS N-Lübbecke geht mit dem Verein nicht in die zweite Liga, sondern sucht das Glück woanders. - Foto: Pollex

Lübbecke - Zwölf Spieler, ein Trainer und zwei Physiotherapeuten verabschiedete der abgestiegene Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke nach dem letzten Saisonspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag. Überschattet wurde die sonst fröhlich gestimmte Zeremonie von einer bitteren Nachricht am Schluss: Geschäftsführer Uwe Kölling ist schwer erkrankt und muss zum 1. Juli seinen Posten beim TuS aufgeben.

Hallensprecher Christian Spönemann, der auch durch die Verabschiedungen führte, sagte, Kölling sei „ernsthaft erkrankt“ und befinde sich gegenwärtig in einem Krankenhaus. „Er steht für 16 Jahre Bundesliga-Handball und hat beim TuS N-Lübbecke viele Verdienste erworben“, dankte Spönemann für die langjährige Arbeit des Geschäftsführers. Über einen Nachfolger wurde noch kein Wort verloren.

Verabschiedet wurden nach dem Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen die Spieler Jannik Borcherding, Vuko Borozan, Linus Happel, Christian Klimek, Gabor Langhans, Vuk Lazovic, Nikola Manojlovic, Niclas Pieczkowski, Bobby Schagen, Matevs Skok, Tim Suton und Tom Wetzel. Auch Trainer Goran Perkovac und die Physiotherapeuten Athina Tsiamitrou und Max Mekkel wurden auf eine kleine Bühne unter dem Vordach der Merkur-Arena gebeten und mit Geschenken bedacht.

„Es ist ein schöner Abschluss“, sagte Kreisläufer Christian Klimek dieser Zeitung. Es sei bereits klar gewesen, dass die Mannschaft absteige, daher habe er sich über die „geile Atmosphäre“ dank der Meisterfeier der Rhein-Neckar Löwen gefreut.

Auch wenn die Saison mit dem Abstieg ende, hätten ihm die zwei Jahre beim TuS N-Lübbecke Spaß gemacht. „Ich bin hier gereift und habe viele Erfahrungen sammeln können“, sagte Klimek, der zur neuen Saison zum TBV Lemgo wechselt.

Europameister Niclas Pieczkowski, der nach Leipzig wechselt, freute sich auch über die gute Stimmung in der Halle. Das Erleben der Meisterfeier kompensiere aber kein Stück dafür, dass seine Mannschaft gegen die Löwen klar verloren habe. „Es ist ärgerlich, dass es so hoch wurde“, sagte Pieczkowski, der in Lübbecke zum Nationalspieler gereift war. „Es waren zwei schöne Jahre“, sagte der Rückraumspieler, der sich überzeugt zeigte, den TuS N-Lübbecke bereits bald wieder in der Bundesliga zu sehen. - han

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